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Buch-Kritik

 

Aliens vs Predator

Beute (OT: Prey)

Von Steve Perry und Stephani Perry

 

Plot:

Irgendwann in der Zukunft. Die Menschheit reist zu den Sternen und gründet ihre Kolonien. Eine davon ist der Wüstenplanet Ryushi, auf dem ein wenig mehr als 100 Farmer versuchen ein neues Leben anzufangen.

Machiko Noguchi wurde vom Konzern die Leitung anvertraut, jedoch kann sie sich an das Farmleben nicht so richtig gewöhnen. Etwas, was sie aber bald lernen muss, denn der ehemalige Aufseher verlässt mit dem nächsten Transport den Planeten, so dass sie auf sich allein gestellt ist.

Doch zeitgleich mit dem Frachter Lector kommt auch ein Ausbildungsschiff der Yautja, der Predatoren, dort an und sähen ihre bevorzugte Beute für die Jagd aus: die Aliens. Die finden in den Farmtieren der Menschen schnell passende Wirte und vermehren sich schneller als geplant.

Der Yautja Dachande soll auf Ryushi einige seiner Schüler trainieren, doch durch einen Unfall, bei der auch ein Rancher ums Leben kommt fällt Dachande ins Koma und wird von seinen Schülern irrtümlicherweise für Tod erklärt. Von Rache geleitet machen sie Jagd auf die Menschen die sich sehr bald von zwei Fronten bedroht sehen. Auf der einen Seite die Predatoren, auf der anderen die Aliens.

Dachande wird schließlich von den Menschen gefunden und gesund gepflegt. Er freundet sich mit Machiko an, die erkennt, das dieser fremde Krieger die einzige Überlebenschance für sie und die Kolonisten darstellt.

 

Kritik:

Ich bin schon lange Fan der Alien und Predator-Universen, deshalb ist dieses Buch fast schon so etwas wie Pflichtlektüre gewesen.

Während die beiden AvP Filme immer auf der Erde unserer Neuzeit spielen, wird die Handlung in „Beute“ in die Zukunft verlegt, etwa zeitgleich mit den bekannten Alien-Filmen um Ellen Ripley. Tatsächlich gibt es kleine Anspielungen auf dem zweiten Alien Film, so dass man davon ausgehen kann, das dieses Buch zwischen den zweiten und dritten Teil spielen muss.

Interessant ist zweifelsohne die Wahl des Hauptcharakters. Machiko als Japanerin kann man oft als Samurai vergleichen, und da deren Ehrverhalten sehr nahe an das der Predatoren kommt, hat man schoneinmal eine Basis, auf die man aufbauen kann.

Sehr gut gelungen ist auch die Darstellung der Handlung aus zwei Perspektiven. Einmal aus der Sicht der Yautja, und dann der Menschen. Das bringt einen das Verständnis des gelesenen ungemein näher.

Allgemein kann man sagen, dass sich das Buch sehr flüssig liest. Langeweile kommt nie auf, und die Handlung reißt einen vom Hocker, so dass man gar nicht umhin kommt, das Buch erst dann wegzulegen, wenn man die letzte Seite erreicht hat. Tatsächlich habe ich für die ganzen 270 Seiten nur 3 Tage benötigt.

 

Fazit:

Bei dem Buch kann man als Fan der beiden Film-Reihen nichts falsch machen. Es ist mitreißend geschrieben, klar verständlich und somit ganz klar ein kleines Highlight der SciFi Literatur. Aliens vs Predator „Beute“ zählt für mich zu meinen persönlichen Top Ten an Büchern.

Unbedingt lesen!

 

5 von 5 Punkte

  

 

Die Autoren

Steve Perry hat dutzende von Science Fiction- und Fantasy Romane geschrieben; eigenständige Werke wie seine Matador-Serie, aber auch für Star Wars und Conan der barbar. Von seinen fünf Aliens-Romanen entstanden zwei im Zusammenhang mit seiner Tochter Stephani. Außerdem verfasste er zahlreiche Drehbücher für Zeichentrick-Serien, darunter einige für Batman.

 

Stephani Perrys erste Kurzgeschichte erschien in der renommierten Hardcover Anthologie „Pulphouse“. Danach verfasste sie vier Aliens-Bücher, zwei in Zusammenarbeit mit ihrem Vater und zwei allein unter den Namen S.D. Perry. Es folgten Buchversionen der Kinofilme Timecop und Virus, sowie Romane für Star Trek und Xena, vor allem aber die bei Dino erschienene Buchreihe Resident Evil.

 

Text by Thomas Raube

 

 

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