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STARGATE - ATLANTIS

Season 5

 

5x16 Brainstorm / Eiszeit

 

 

Sheppard und Ronon diskutieren die Tatsache, dass Sheppard nicht seinen Urlaub wie die anderen auf der Erde verbringt. Sie sehen, wie sich McKay und Dr. Keller unterhalten und fragen sich, ob sich McKay mal irgendwann trauen wird, mit Keller Klartext zu reden. McKay lädt Dr. Keller zu einer Vorführung eines alten Freundes ein. Da seine Wissenschaftler-Kollegen ihn für einen Dödel halten, möchte er dort gern in Begleitung einer gut aussehenden Frau auftauchen, um den anderen zu zeigen, dass er nicht der Verlierer ist, für den ihn alle halten. Dr. Keller willigt ein.

 

Auf der Erde ist Dr. Malcolm Tunney bei der Arbeit, als sein Chef, Terrence Kramer, reinkommt und ihm eröffnet, dass er und sein Stab an Leuten die Präsentation für Blödsinn hält. Tunney ist aber vom Gegenteil überzeugt. Kramer zögert, aber Tunney sagt, dass nichts schiefgehen kann. McKay und Keller treffen auf der Erde ein und fliegen im Abend-Outfit erster Klasse zu dem Event weiter. McKay sagt, dass Tunney versuchen wird, ihn zu übertrumpfen. Keller sagt ihm, er solle locker bleiben und den Abend genießen. Sie treffen in den Kramerlaboren ein und müssen ein 200-seitiges Verschwiegenheitspapier unterzeichnen. McKay regt sich schon auf, aber Keller beruhigt ihn und er unterschreibt. Sie mischen sich unter die anderen Gäste und die TV Wissenschaftler Bill Nye und Neil deGrasse Tyson kommen zu ihnen. Sie sind von Keller beeindruckt und bemerken über McKay, dass er lange nichts veröffentlicht hat.

 

Alle nehmen im Auditorium Platz und McKay zweifelt, ob das hier wirklich so eine gute Idee war. Keller sagt, er solle nicht immer überall Konkurrenz sehen und er verspricht, es zu versuchen. Die Vorstellung beginnt und Tunney erklärt, dass die globale Erwärmung den Planeten zerstören wird. Nach ein paar Minuten muss selbst Keller zugeben, dass Tunney etwas sehr von sich selbst eingenommen ist. Tunney fährt fort zu erklären, dass er all seine Projekte zusammengelegt hat und mithilfe von Kramers Geld einen Weg gefunden hat, um die Erde auf einem sicheren Weg abzukühlen. Selbst McKay ist jetzt interessiert. Es geht um Raum-Zeit-Brücken, um die Wärme abzuleiten. McKay stellt fest, dass er und seine Schwester in dieser Richtung geforscht haben. Tunney hat das Labor mit einem elektromagnetischen Feld umgeben, das die Wärme aus dem Gebäude entfernen wird – insgesamt 10 Grad soll es kälter sein. McKay steht auf und meint, das wäre eine blöde Idee, aber Tunney verweist auf das 200 Seitenpapier, wo McKay mit seiner Unterschrift eingewilligt hat. McKay sagt, er hätte ähnliche Forschungsergebnisse und die Brücken seien nicht stabil, aber er hat nichts dabei, um das zu beweisen. McKay muss sich also wieder hinsetzen, während Tunney mit seinem Versuch loslegt.

 

Alle holen sich in der Lobby heiße Schokolade und McKay geht los, um Beweise dafür zu suchen, dass Tunney seine Forschungsergebnisse gesehen hat. McKay bringt Keller in Tunneys Büro, um sich dort in den Computer zu hacken. Die Temperatur fällt bis an die gewünschte Grenze und dann noch weiter und die Assistentin sagt Tunney, dass sie das Gerät nicht ausschalten kann. Die Temperatur im Gebäude fällt weiter. Kramer sagt, sie sollen das Schutzfeld abschalten, aber es ist an das Gerät gekoppelt. Tunney meint, jemand hätte an seinem System rumgefummelt.

 

McKay unterhält sich mit Bill Nye als Tunney ihn und Keller herbeiruft. Tunney und Kramer beschuldigen McKay der Sabotage, weil er in Tunneys Büro eingebrochen sei. McKay sagt, er habe nur nach seinem Forschungspapier gesucht und beschuldigt nun seinerseits Tunney sich über Regierungskontakte Zugang zu diesen Unterlagen verschafft zu haben. Tunney habe ein paar Änderungen gemacht und alle Warnungen ignoriert. Tunney gibt zu, dass McKay nun doch helfen könnte. Er will warten, bis sich die Brücke überlädt.

 

In der Lobby entstehen Kälteblitze und verletzen einige der Besucher. Die Brücke zieht die Wärme aus dem Kühlgerät und setzt dann diese Kälteblitze frei. Es kann vermutet werden, dass diese Blitze überall in dem Gebäude auftreten können.

 

Im Kontrollraum schlägt McKay vor, dass Militär zur Hilfe zu rufen, aber Kramer lehnt ab. Er will das Projekt nicht diskreditiert sehen. Außerdem kann man eh nicht telefonieren wegen des Schutzfeldes. Tunney hat aber ein normales Telefon mit Kabel im Büro, aber Kramer hat alle Telefonleitungen lahmlegen lassen. Keller schlägt vor, dass alle anwesenden Wissenschaftler zusammen an einer Lösung des Problems arbeiten sollen. Tunney erklärt die Situation und sie fragen, wie man die Materiebrücke abbrechen kann. Man das Kraftfeld abgeschaltet wird, zieht das Kältegerät Wärme auch noch von außen ran. Die Wissenschaftler gehen an die Arbeit und die Diskussion heizt sich auf, aber Keller bringt alle zur Ruhe. McKay hat eine Idee und sie stimmen zu, sich seine Arbeit anzusehen. Keller geht zu Kramer und macht ihm klar, dass nur das Militär noch helfen kann, aber als sie zusammen zum Kommunikationsraum kommen, hat ein Kälteblitz die Telefonanlage zerstört.

 

Als die Temperatur weiter fällt, bemerkt Tunney, dass dadurch das Schutzfeld schwächer wird. Wenn es kollabiert, wird ein Vortexsturm entstehen und mehr Kälte wird von außen abgezogen. McKay schlägt vor, dass man bei dem schwächeren Feld noch mal einen Versuch macht, mit der Basis zu telefonieren. Keller sucht die schwächste Stelle im Feld, geht die Flure entlang und erhält auf einmal ein Signal. Aber die Nebengeräusche sind so stark, dass man sie im SGC nicht verstehen kann. Kälteblitze zucken durch die Flure und treffen eine Wasserleitung in der Nähe von Keller. Die Türen frieren zu und Keller sitzt fest. Der Sicherheitsdienst kann sie nicht befreien. Kellers Körpertemperatur sinkt und sie fällt in einen Kälteschock.

 

Das Schutzfeld bricht zusammen und die Vortex breitet sich aus. McKay hat einen neuen Plan. Sie saugen einfach Energie aus dem Generator der Materiebrücke ab und generieren eine weitere Raum-Zeitbrücke. Mit der zweiten Brücke wird die erste Brücke zusammenbrechen. McKay überlässt die Arbeit an dieser Lösung Tunney, um Keller selbst zu retten. Mit einem Beil schlägt er sich einen Weg durch das Eis und befreit Keller, die reanimiert werden muss. Keller stellt fest, dass McKay sie gerettet hat und sie küsst ihn. Sie sagt ihm, sie liebe ihn schon die ganze Zeit.

 

Später fliegen McKay und Keller in dem Privatjet zurück zur Basis und McKay ist nörgelig, weil nun Tunney die Rettung aus der Beinahekatastrophe zugeschrieben wird. Er gibt aber auch zu, dass ihm an Keller etwas liegt. Er überlegt, ob er nicht vielleicht das SGC verlassen sollte, um auch zu forschen, um die Erderwärmung zu verhindern. Keller sagt, dass sie die Arbeit, die McKay gerade macht, auch für wichtig hält. Sie bietet McKay ihren Körper an und der lehnt nicht ab.

 

Kritik:

Wieder mal ab nach Hause. Naja…

Trotzdem ist die Episode ganz nett, besonders durch Eye-Candy Jewel Staite als Dr. Keller, die hier mal außerhalb ihrer Dienstuniform zu sehen ist. Zudem hat sie dafür gesorgt, Rodney immer zurück auf den Teppich zu holen, wenn er zu nervig wurde.

Das Technobabbel zwischendurch ist leider jedoch zum abschalten, da können auch die großen Handlungsänderungen wie die Romanze von Keller und McKay nichts dran retten. Im Nachhinein bleibt ein fahler Beigeschmack, das man die Episode auch völlig um die Beziehung zwischen den beiden hätte aufbauen können.

2 von 5 Punkte

 

 

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