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STARGATE - ATLANTIS

Season 5

 

5x15 Remnants / Überreste

 

Teyla, Ronon und McKay sitzen zusammen beim Essen und Teyla bemerkt, dass Woolsey immer allein isst. Sie lädt ihn sich den anderen an den Tisch ein, aber er lehnt ab, weil er sich auf ein Review vorbereiten muss. Sheppard ist unterdessen auf dem Festland mit Dr. Kiang, einer Biologin, unterwegs. Sie hören einen Ruf – eine andere Wissenschaftlerin, Dr. Parrish, hat eine beeindruckende Pflanze gefunden. Kiang möchte daher auf dem Planeten bleiben und ein gelangweilter Sheppard geht zum Jumper zurück. Er hört ein Geräusch im Gebüsch und wird dann aus dem Hinterhalt heraus betäubt. Als er wieder erwacht, ist er gefesselt. Er beginnt sich loszuschneiden. Auf der Basis trifft Woolsey auf Dr. Conrad, die gerade erst auf Atlantis eingetroffen ist. Dr. Conrad scheint an ihm interessiert zu sein, aber geht, bevor Woolsey noch was sagen kann.

 

Sheppard befreit sich, stellt aber fest, dass jemand seine Waffe weggenommen hat. Er eilt zum Jumper, aber der ist beschädigt worden.

 

Zelenka schlägt vor, den Ozean auf Temperaturunterschiede hin zu scannen, aber McKay lehnt ab. Woolsey übt im Gateraum seine Begrüßungsrede als Botschafter Xiaoyi eintrifft; Woolsey zeigt der Botschafterin die Anlage. Zelenka versucht immer noch McKay zu den Temperaturscans zu überreden und McKay gibt schließlich nach.

 

Botschafterin Shen versichert Woolsey, dass er zur Erde zurückkehren darf, um einen Komiteevorsitz zu übernehmen. McKay lässt derweil den Scan laufen und sie finden etwas tiefer unter dem Seelevel.

 

Sheppard kann im Jumperwrack nur ein Messer als Waffe finden. Er entdeckt einen Soldaten in den Wäldern und schleicht hin, aber jemand ist selbst hinter Sheppard her – Kolya. Ein andere Genii schaltet Sheppard von hinten aus.

 

Woolsey möchte seinen Job auf Atlantis nicht unvollendet zurücklassen. Shen sagt, er habe Entscheidungen getroffen, die gegen die Protokolle verstoßen. In der Zwischenzeit hat Zelenka das Gerät gefunden, dass die Anomalien hervorruft – er bringt es in die Stadt mit.

 

Sheppard erwacht, während Kolya versucht, die zwei fehlenden Wissenschaftler zu lokalisieren. Sheppard fragt sich, wie Kolya überlebt hat und der Genii erklärt, dass dies aufgrund von Antikertechnologie ging. Kolya plant einen Angriff auf Atlantis. Er braucht dafür einen ID-Code und beginnt Sheppard zu foltern.

 

Dr. Conrad besucht Woolsey in seinem Quartier und lädt ihn zu einem Film ein. Er erzählt ihr, dass er wohl ersetzt werden soll. Conrad meint, wenn dies bereits entschieden wäre, hätte man den Botschafter nicht für 3 Wochen nach Atlantis geschickt. Woolsey geht darauf hin zu Shen und fragt, ob man wohl erwarten würde, dass er aufgibt. Er vermutet, dass die Entscheidung schon vor der Evaluierung gefallen ist. Er vermutet, dass Shen das Kommando über Atlantis übernehmen will, wenn er weg ist. Sie warnt ihn, dass er keine Chance hätte zu gewinnen und dass sie die Fäden in der Hand hielte.

 

Kolya schlägt weiter auf Sheppard ein, um an den ID-Code zu kommen, aber Sheppard weigert sich zu reden. Kolya ruft zwei Männer herbei.

 

McKay stellt ein schwaches Energiesignal an dem Gerät fest und Zelenke sagt, dass McKay brilliant sei und schon herausfinden wird, woher das kommt. Inspiriert geht McKay an die Arbeit.

 

Sheppard will von Kolya wissen, was er vor hat und er sagt, sie würden den Jumper reparieren und einen Angriff auf Atlantis fliegen. Er weiß, dass man dafür das Antikergen braucht und er zieht sein Schwert um Sheppard die Hand abzuhacken, wenn er ihm nicht den ID-Code verrät. Sheppard weigert sich und Kolya schneidet die Hand ab.

 

McKay stellt fest, dass das Gerät ein elektromagnetisches Signal abgibt. Zelenka schlägt vor, die Daten zu analysieren, aber McKay kann das relative einfache Skript nicht entziffern. Er entscheidet, dass es sich um ein Passwort handelt und versucht es zu decodieren. Er gelangt in das System hinein und erhält einen Code, der System aufschließt.

 

Woolsey geht zu seinem privaten Lieblingsplatz und findet Conrad dort vor. Er lädt sie zum Abendessen ein. Sie sagt, sie würde sich später mit ihm treffen. Banks kommt dazu und sagt, dass McKay Woolsey brauche – Shen beobachtet das ganze. McKay erklärt, dass das Gerät sehr viele Informationen enthält und geschaffen wurde, um Zellen auf Planeten zu verteilen, aus denen dann Lebewesen entstehen könnten. McKay will sehen, wie es funktioniert, aber warnt davor an die Daten zu gehen, um nicht die biologischen Besonderheiten zu beschädigen.

 

Kolyas Männer haben den Jumper startbereit gemacht; Kolya stellt fest, dass Sheppard unterdessen entkommen ist. Sie suchen Sheppard. Woolsey bittet unterdessen Banks, Dr. Conrad zu sagen, dass er das Essen absagen muss. Banks sagt, es gäbe keine Dr. Conrad auf Atlantis.

 

Sheppard lässt drei von Kolyas Männern in die Falle gehen. In der Zwischenzeit versucht Woolsey zu erklären, dass es Dr. Conrad doch gibt, aber Banks sagt, als sie ihn vorher getroffen habe, sei er allein gewesen. Dr. Keller für einen medizinischen Scan durch und Dr. Conrad erscheint, aber nur Woolsey kann sie sehen. Woolsey beschließt, dass es besser ist, Dr. Conrads Existenz zu leugnen. Conrad sagt, sie müsse sich mit Woolsey unterhalten und er spielt die Symptome herunter, um schnell aus der Krankenstation rauszukommen. Keller gibt ihm ein paar Tabletten, aber Conrad sagt, ihm, er solle sie nicht nehmen.

 

Im Labor untersucht McKay die Strahlungsgründe des Geräts als Zelenka zurückkehrt. McKay will die Daten runterladen, aber er stellt ein Problem fest, weil es modulierte Energiewellen gibt.

 

Sheppard schaltet weiter Kolyas Männer aus, während Woolsey sich mit Conrad unterhält. Conrad sagt, sie eine physikalische Manifestation seiner sexuellen und romantischen Wünsche. Sie sagt, das Überleben einer ganzen Zivilisation stehe auf dem Spiel und Woolsey ahnt, dass es mit dem gefundenen Gerät zusammenhängt. Shen kommt dazu und stellt fest, dass er wohl Selbstgespräche führt. Sie stellt seinen Gesundheitszustand in Frage. Sie will auch, dass die Daten runtergeladen werden und Conrad versucht Woolsey von der Entscheidung abzubringen, die biologischen Muster zu zerstören. Woolsey ist am Ende überzeugt, dass das potentielle Leben sein Opfer wert ist und Shen macht noch mal klar, dass Woolseys Job auf dem Spiel steht, falls er sich nicht konform verhält.

 

Kolya greift Sheppard an und wirft ihn von einer Klippe. Sheppard kann sich mit der übrig gebliebenen Hand an einer Wurzel festhalten und Kolya sieht zu ihm herunter.

 

Woolsey will sich nicht drohen lassen und Conrad bittet ihn nun, ihre Rasse zu schützen. McKay kommt dazu und enthüllt, dass das elektromagnetischen Signal Massenhalluzinationen auslösen kann. Shen besteht darauf, die Daten runterzuladen und das Gerät zu zerstören. Woolsey schickt alle weg und fordert von Conrad eine Erklärung.

 

Kolya sagt Sheppard, er solle seine andere Fragen benutzen und Sheppard sieht, dass seine Hand wieder da ist. Der Genii sagt ihm, er habe nicht die Absicht, ihn zu töten und er ermutigt ihn, hochzuklettern. Sheppard tut das und zieht seine Waffe; er will wissen, was los ist. Kolya sagt, die Sekkari wären von der Auslöschung bedroht. Conrad erzählt das gleiche; die Sekkari hätten Samentransporter geschaffen und programmiert zu anderen Planeten zu fliegen. In jedem Transporter sei auf die Geschichte der Sekkari enthalten. Keiner der Transporter hätte je das Ziel erreicht, aber das eine Gerät habe die 2000 Jahre am Meeresboden überstanden. Es wurde aktiviert, als es den Jumper bemerkte und verlinkte sich mit Woolsey. „Conrad“ ist die künstliche Intelligenz dieses Transporters, programmiert ihn zu überzeugen, die Muster zu befreien. Sie entschuldigt sich, aber sie konnte nicht riskieren, dass Woolsey die Wahrheit weiß und dann die falsche Entscheidung trifft.

 

"Kolya" erklärt, dass er geschickt wurde, um Sheppard ausloten, da er die größte militärische Bedrohung darstellte. Seine größten Ängste hätten sich dadurch manifestiert.

 

Conrad sagt, Woolsey, er müsse nun eine Entscheidung treffen.

 

Sheppard kehrt zu den Wissenschaftlern zurück und ordert diese zur Basis zurück.

 

Shen erhält eine gesicherte Übertragung von der Erde, dass der Rest vom IOA Rat sich entschieden habe, die freie Stelle mit jemand anderes als Woolsey zu besetzen. Shen erhält den Vorsitz über die Umweltinitiative des IOA. Als Shen geht, sagt sie Woolsey, er würde nirgendwo hingehen, sondern Kommandant der Atlantis-Basis bleiben. Als sie weg ist, sagt Banks, es habe keine sichere Übertragung seitens der Erde gegeben. Conrad, die dabei steht, lächelt und Woolsey fragt nach. Sie gibt zu, diese Kommunikation mit der Erde gefälscht zu haben. Sheppard und McKay kommen mit dem Transportgerät und Conrad erklärt, wenn es sein Ziel erreicht habe, würde das Programm zu Ruhe kommen. Sie entschuldigt sich bei Sheppard, der sie nun auch sehen kann. Conrad zeigt sich auch McKay und sie wünschen ihr Glück, während der Transporter an Bord der Apollo gebeamt wird um dann am Zielort abgegeben zu werden.

 

Später sitzt das Team beim Essen und lädt Woolsey zu sich an den Tisch. Er stimmt zu und McKay sagt ihm, sie wären nicht sauer auf ihn. McKay weiß aber mittlerweile, dass Zelenka eigentlich die ganze Zeit gar nicht in der Basis war, sondern dass er von Conrad die ganze Zeit genarrt worden ist.

 

Kritik:

Eine gelungene Episode, da das Atlantis Team mal wieder als Forscher unterwegs ist, und sich nicht der einen oder anderen Gefahr stellen muss. Den Genii Kolya zurückzuholen war natürlich ein gewagter Schritt, und wäre die Auflösung nicht so gekommen, wie sie gekommen ist, hätte man die Erklärung, wie er dem Tod entronnen ist auch nicht akzeptiert.

Der Plot um die Sonde die sich manifestiert in den Gedanken von Woolsey erinnert ein wenig an Sam, Rodneys Wal, der das Team vor Gefahren gewarnt hatte, ist aber vertretbar.

Interessant an dieser Folge ist, das der übliche A- und B-Plot durch drei gleichwertige Plots ersetzt wurde. Das gibt dem ganzen eine gewisse Frische.

4 von 5 Punkte

 

 

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