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McKay sitzt, in
Bademantel, zusammen mit Dr. Keller in einem Raum und erklärt ihr seinen
Namen, was ihm sichtlich schwer fällt. Dem Hinweis von ihr, dass er Doktor
sei, widerspricht er, denn Doktoren seien Smart, was er momentan nicht ist
und nicht sein kann. Laut Aufzeichnung der mitlaufenden Kamera ist es Tag
15.
Doch McKay wird immer
unruhiger und als er anfängt nach John zu rufen, stoppt Jeannie die
Aufzeichnung. Hinter ihr stehen Sheppard, Dr. Keller und Woolsey. Sie kann
nicht verstehen wie ihr Bruder in diesem Zustand sein kann, was man ihr
eigentlich versucht zu erklären und warum man ihr erst jetzt davon erzählt.
Jetzt, wo Rodney McKay sich kaum noch an etwas erinnern kann. Erst vor
wenigen Wochen hatte sie eine Nachricht von ihm erhalten, in der er absolut
gesund erschien. Dr. Keller entgegnet, dass dies wohl kurz vor dem Entdecken
der Symptome gewesen sein muss. Sie will sich entschuldigen, dass sie diese
nicht früher erkannt hat, doch Sheppard unterbricht sie und erklärt, dass es
nicht ihre Schuld gewesen sei.
Nun meldet sich Woolsey zu
Wort und bemerkt, dass sie sie so schnell wie möglich haben herbringen
lassen, nachdem sie wussten was geschehen wird. So wurde sie mit der
Daedalus zum nächsten erreichbaren Gate gebracht, da man befürchtete die
Daedalus würde es nicht rechtzeitig schaffen. Es herrscht schweigen und
Jeannie starrt Woolsey irritiert an, bevor dieser fortfährt und ihr erklärt,
dass sie hier sei um sich von ihrem Bruder zu verabschieden.
Später, als sie wissen
will was geschehen war, meint Sheppard es begann alles mit der letzten,
schlecht gelaufenen, Mission. Es schien eine reine Routinemission zu sein,
sie sollten eines ihrer Camps aufsuchen und, so wünschte es Woolsey, in 20
Minuten wieder zurück sein. Doch kaum war das Gate geschlossen, wurde es von
außen angewählt. Es war Sheppards Team, welches keinen ID Code sendete damit
Atlantis die Schild nicht senkte, denn dies hätte eine Überflutung zur Folge
gehabt - das gesamte Stargate, das am Ziel ihrer Reise stand, war
überflutet. Sie hatten sich auf äußerste Ecke davon gerettet und Atlantis
kontaktiert, damit diese einen Jumper schickten, welcher kurze Zeit später
in Atlantis bereit standen. Währenddessen saß das Team von Sheppard wartend
auf dem höchsten Punkt des Stargates, es war Nacht und kalt, was die Sache
nicht einfacher machte. Ein noch größeres Problem war, dass das Tor nicht
geschlossen werden konnte, es heißt also 38 Minuten warten bis es dies
automatisch tut. Das Camp was sich am Fuße eines nahen Berges befunden hat,
wurde ebenfalls überflutet und alle wurden getötet. McKay vermutete, dass es
sich bei der plötzlichen Flut vielleicht um einen geschmolzenen Eisberg
handelt, denn das war was das Team hier untersucht hatte.
Plötzlich begann McKay an
zu niesen und als Teyla ihre Hand auf seine Stirn legte, bestätigte sie dass
er Fieber habe. Auf ihre Frage ob er dies schon vor dem verlassen von
Atlantis hatte, antwortete er mit einem 'vielleicht', er würde manchmal zu
Fieber neigen. Es sollte noch über 9 Stunden dauern, bis sie wieder den
Boden von Atlantis betraten. McKay, bewusstlos und von Dex getragen, wurde
sofort zur Krankenstation gebracht. Sheppard wollte ihnen folgen, aber
Woolsey stoppte ihn und erklärte, dass man ab sofort erst ein MALP los
schickt, bevor ein Team Atlantis verlässt. Der Colonel lehnte diesen
Vorschlag nach wie vor ab und entgegnete auf die nächste Frage, wo denn der
Jumper sei der geschickt wurde, dass er angewiesen habe den Planeten nach
Signalen abzusuchen - falls doch jemand überlebt hat.
Dr. Keller war nach
Abschluss der Untersuchungen sichtlich zu frieden. Kein Fieber mehr, keine
Unterkühlung und auch die Scans hatten keinen Befund gebracht. Auch Teyla,
Ronon und Sheppard waren anwesend und bekunden auf McKays Nachfrage, dass
sie alle ok seien. Keller wollte McKay lediglich noch die Nacht über hier
behalten, zur Beobachtung.
Die Gegenwart sieht
hingegen alles andere als gut aus. Jeannie ist nun bei ihrem Bruder und
sucht nach Worten, es fällt ihr sichtlich schwer. Doch immerhin erkennt
Rodney seine Schwester noch. Als Jeannie merkt das sie die Tränen nicht
länger unterdrücken kann, verlässt sie den Raum. Später besucht sie Dr.
Keller auf der Krankenstation und lässt sich den Tumor, der die ganzen
Probleme verursacht, auf dem Scanner zeigen. Auf Jeannies Frage ob sich
McKay bei der letzten Mission infiziert haben könne, entgegnet Keller, dass
es gut möglich sein könnte. Doch der Tumor war damals bei der Untersuchung
zu klein um vom Scanner gesehen zu werden. Sie erklärt auch, dass sie nicht
wirklich etwas tun kann, sie hat die Vorgehensweise nicht einmal komplett
verstanden. Jeannie erzählt ihr von der Unterhaltung mit Ronon, dessen Volk
derartige Erkrankungen als 'zweite Kindheit' bezeichnen. Da gesteht ihr
Keller, dass er die Symptome all die Zeit nach der Mission zeigte - nur sie
hat sie nicht erkannt.
Derweil
sitzen Teyla, Ronon und Sheppard in Woolseys Büro. Dex erzählt von einem
Planeten namens Talus, auf dem er als Kind mit seinem Großvater war. Dort
gibt es eine Art Kammer, die helfen würde dass McKay - zumindest kurzfristig
- wieder Herr seiner Kräfte wäre. Doch leider befindet sich auf dem Planeten
ein Außenposten der Wraith. Ronon und Sheppard werfen ein, dass dies nicht
mehr so sein müsste, immerhin stamme der Außenposten aus der Zeit des
Krieges gegen die Replikatoren. Aber Woolsey bestätigt es, seine
Informationen seien aktuell. Auch zweifelt er an Ronons Erzählung über eine
magische Kammer hinter einem Wasserfall, schließlich war er damals erst
sechs Jahre alt. Teyla hingegen bestätigt die Geschichte, denn auch ihren
Leute ist der Schrein von Talus bekannt. Es ermöglicht Leuten mit McKays
Symptomen, für einen Tag 'normal' zu sein und sich so in Würde zu
verabschieden. Ronon lässt sich von Woolseys Einwänden nicht von dem Plan
abbringen und schließlich bleibt diesem nichts anderes übrig als dem Plan
zuzustimmen.
Wenig später besuchen sie
McKay und informieren ihn, so gut es geht, über die bevorstehende Reise.
Allerdings lassen sie ein wichtiges Detail aus, nämlich dass es sich um
einen Planeten der Wraith handelt, weshalb Keller McKay am Ende des
Gespräches darüber informiert. Sehr zum Missfallen von Sheppard und Dex.
So brechen sie schließlich
nach Talus auf. Woolsey wünscht ihnen viel Glück und falls es nicht klappen
sollte, soll Sheppard McKay von ihm auf wiedersehen sagen. Jeannie begleitet
sie. Sie schicken ein MALP durch das Gate, welches bestätigt dass es sich
hier um einen Außenposten der Wraith handelt. Doch es scheint ruhig zu sein,
worauf der Jumper dem MALP durch das Gate folgt. |
















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Während des Fluges
erinnert sich Sheppard an eine Nacht vor einigen Tagen. McKay kam schreiend
zu seinem Quartier gerannt, er hatte Angst dass alle gegangen wären. Dex
sollte bei ihm bleiben und Sheppard entschuldigt sich, sie dachten er würde
schlafen und so sei auch Dex gegangen. Erst will er den Kanadier zurück in
dessen Quartier bringen, doch dann überlegt er es sich anders. Etwas später
sitzen sie auf einem der Piere der Stadt und reden. Für einen Moment scheint
alles vergessen zu sein. McKay möchte, dass auch Sheppard sich
verabschiedet, so lange es noch möglich ist. Aber dieser weigert sich nach
wie vor. Die Erinnerung endet und Sheppard landet den Jumper in Nähe der
beschriebenen Höhlen. Drin angekommen, versuchen sie McKay zu überzeugen
weiter zu gehen, aber dieser will zurück nach Atlantis. Schließlich sind sie
am Ziel und McKay schreit auf - und plötzlich ist er wieder er selbst.
Doch die Sache hat einen
Haken, die Wirkung hält nur an so lange er sich in der Höhle befindet. Würde
er zurück nach Atlantis gehen, würde der Tumor, bei dem es sich in Wahrheit
um ein Wesen in seinem Gehirn handelt, wieder die Oberhand gewinnen und er
sterben. Eine Tatsache von der McKay wenig begeistert ist. Er versteht nicht
warum sie dann überhaupt hier sind. Jeannie versucht ihn zu beruhigen und
erklärt ihm, dass es eine Möglichkeit ist sich zu verabschieden, noch einmal
in Ruhe mit einander zu reden, was McKay schließlich auch einsieht. Dr.
Keller überprüft inzwischen die Energiewerte der Höhle, sie gibt sich noch
nicht geschlagen. So führt sie McKay etwas später aus der Höhle, was nach
wenigen Sekunden zu einem Rückfall führt. Aber es war nicht umsonst, sie
erkennt dass sich das Wesen in seinem Gehirn, von diesem löst wenn er in der
Höhle ist. Es ist angreifbar und Keller fest davon überzeugt, dass sie es
entfernen kann. Doch dafür benötigt sie entsprechende Ausrüstung, welche in
Atlantis ist. Sheppard aber lehnt eine Rückkehr ab, jedes Anwählen des Gates
erhöht die Gefahr von den Wraith entdeckt zu werden. Alternativ schlägt er
vor, mit Keller zum Jumper zu gehen und zu sehen ob sie von der dortigen
Ausrüstung etwas verwenden kann.
Sie kehren mit einem
Bohrer zurück und McKay ist mehr als skeptisch. Aber Keller ist überzeugt,
dass sie den Eingriff durchführen kann. Also betäuben sie McKay und Sheppard
assistiert ihr. Sie benutzen den Lebenszeichendetektor um den Standort des
Wesens festzustellen, dann bohrt Keller ein Loch in McKays Stirn und trotz
versuch des Wesens zu entkommen, schafft sie es, dieses heraus zu ziehen und
auf den Boden zu werfen, woraufhin Dex es mit seiner Waffe eliminiert. Mit
Erleichterung stellt Keller fest, dass der Lebenszeichendetektor keinen
weiteren Parasit anzeigt und McKay geheilt ist. Zurück in Atlantis, warten
Jeannie und Keller darauf, dass McKay wieder aufwacht. Er bedankt sich bei
Keller und wenig später, als diese allein ist, schaut sie sich noch einmal
eine der alten Aufzeichnungen von McKay an. Es ist jene, die an sie, Dr.
Jennifer Keller, gerichtet war und McKay ihr seine Liebe gesteht.
Kritik:
Eine starke Episode,
die vor allem David Hewlett Gelegenheit gibt zu glänzen. Er spielt den immer
unsicherer werdenden Rodney mit Bravour und sorgt mit vielen kleinen Details
und Gesten dafür, dass man umso mehr mit ihm mitfühlt.
Während die Geschichte
erzählt wird, werden immer wieder Videoaufnahmen von Rodney gezeigt, damit
der Verlauf seiner Krankheit dokumentiert wird. Das Ende ist dabei ein
richtiger Knaller, denn nach dem Happy End sieht sich Dr. Keller eine
Aufnahme an, die Rodney machte, als er noch bei Verstand war. Und da ihm
bewusst war, wie wenig Zeit er noch hatte, gesteht er ihr seine Liebe… auch
wenn er sich nach der Genesung daran nicht mehr erinnern kann.
Dies ist übrigens die
insgesamt 300 Stargate Folge. (SG-1 und Atlantis)
3 von 5 Punkten
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