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STARGATE - ATLANTIS
Season 4
4x20
The Last Man



4x20 The Last Man (Der
letzte Mann)
Sheppard unterhält sich mit
Lorne, nachdem die Genii nicht wie vereinbart aufgetaucht sind, um ihnen
Informationen über die vermisste Teyla zu liefern. Den Major überrascht diese
Tatsache nicht, doch Sheppard verdeutlicht ihm, dass sie jedem Hinweis nachgehen
müssten, egal wie klein er auch sein mag. Er weist Evan an weiterhin die
Stellung zu halten und betritt das Stargate zurück nach Atlantis, wo er die
Stadt völlig verlassen vorfindet, was er zunächst für einen schlechten Scherz
hält. Die Basis ist menschenleer und es ist ungewöhnlich warm - John kontaktiert
seine Kollegen über Funk, doch niemand antwortet ihm. Er schafft es eine Tür zu
öffnen, die auf den Balkon führt und entdeckt, dass Atlantis sich inmitten einer
gewaltigen Wüste befindet. Von diesem Anblick irritiert, kehrt er in den
Kontrollraum zurück und befürchtet in ernsthaften Schwierigkeiten zu stecken.
Sheppard gelingt es McKay über Funk zu erreichen - er ist verwirrt und fragt
Rodney was zum Teufel los sei. Der Wissenschaftler bittet ihn um eine
Beschreibung der Basis und seines Standortes. John schildert ihm, dass der Ozean
verschwunden ist und es unerträglich heiß sei. Rodney erklärt ihm, dass sich das
Klima verändert und der Planet diesem Wechsel ausgesetzt wird. John berichtet
ihm, dass der Kontrollraum ohne Strom sei und Rodney weist ihn an zum Holo-Raum
zu gehen und den Hologramm Projektor einzuschalten. Nach dessen Aktivierung
trifft Sheppard unmittelbar auf das Hologramm eines in die Jahre gekommenen
McKays. John fordert ihn auf ihm zu erklären was vor sich geht und Rodney fragt
ihn, ob er sich an einen Vorfall mit SG-1 erinnert. Das Team lief durch das Gate,
als das Wurmloch durch solare Eruptionen beeinträchtigt wurde und SG-1 war im
Jahr 1969 gelandet. Das Hologramm erläutert ihm, dass auch sein Wurmloch durch
ähnliche solare Lichtreflexe gestört wurde und ihn 48.000 Jahre in die Zukunft
versetzt hat.
John glaubt zunächst, dass McKay scherzt, doch ihm wird schnell klar, dass alles
der Wahrheit entspricht. Rodney teilt ihm mit, dass die notwendige Energie für
ein Wurmloch zur Erde fehlt und es zu gefährlich sei einen anderen Planeten
anzuwählen. Nichts desto trotz versichert er ihm seine Hilfe und verspricht ihm
ihn zurück zu bringen. Rodneys Hologramm führt John gezielt zur Stasis Kammer
und erklärt ihm, dass sie auf die passenden Bedingungen warten müssen, um ihn
zurück schicken zu können. Dieser Moment muss exakt berechnet sein und bis dahin
dauert es noch rund 1.000 Jahre. McKay erwähnt, dass er ihn allerdings innerhalb
der nächsten zwei Monate zurück bringen muss, weil es sonst zu spät sei. Die Air
Force hätte ihn für tot bzw. im Kampf gefallen erklärt und seitdem sei nichts
mehr wie vorher.
Das Hologramm verdeutlicht Sheppard, dass alles schief läuft, seit er
verschwunden ist. Man habe Teyla tot aufgefunden, nachdem sie ihr Baby zur Welt
gebracht und an Michael verloren hat. Johns Rückkehr müsse rechtzeitig sicher
gestellt sein, um sie zu retten und das Schicksal der Galaxie zu verändern, weil
das Baby der Schlüssel sei. Michael perfektioniert damit seine Forschung und
verfügt dann über die Krieg führende Wraithfraktion sowie mehr Hybride. Auf
einem anderen Planeten habe sich ein Ärzteteam unter der Leitung von Dr. Keller
um kranke Menschen gekümmert, die man der Hoffan Droge ausgesetzt hat. Jennifer
tat alles um deren Folgen zu behandeln, doch es war ein aussichtloser Kampf. Im
Weltraum haben zwei Wraithschiffe das Feuer aufeinander eröffnet. Durch das
minimale Nahrungsangebot hat sich der interne Machtkampf deutlich verschlimmert.
Michael habe gewartet bis die Situation eskaliert und dann beide Schiffe
zerstört. Auf einem anderen Planeten haben zwei Hybride eine Wraith Königin in
ein Zelt geschleppt. Michael habe ihren Zustand und ihre Position ausgenutzt und
sie innerhalb eines Jahres in die Knie gezwungen. Er stand vor ihr, zog ein
Messer und erzählte ihr, dass die Menschen ihn gequält und für ihre Experimente
missbraucht hätten. Man habe ihn dann bei seiner Rückkehr verachtet, wofür die
Königin mit ihrem Leben bezahlte und ihn seine Armee feierte.
Das Hologramm macht ihm klar, dass er das alles verhindern kann, wenn er
pünktlich in seine Zeit zurückkehrt. Sheppard und McKay entdecken, dass der
Korridor zur Stasis Kammer durch Sand blockiert ist und es keinen anderen Weg
gibt - John erwägt nach draußen zu gehen, doch es ist bereits ein Sandsturm im
Anflug. Während sie auf dessen Ende warten, fragt Sheppard was mit den anderen
passiert sei. Das McKay Hologramm legt dar, dass das IOA sowie das Militär nur
widerwillig Truppen in die Pegasus Galaxie geschickt, Carter dennoch ein neues
Schiff, die Phoenix, dafür zur Verfügung gestellt hätten. Tag und Nacht haben
sie daran gearbeitet, damit es fertig gestellt wird - Sam habe ihm eine Pause
verordnet und klar gestellt, dass Michael aufgehalten werden muss. Sie begab
sich in’s Gefecht und kämpfte gegen die Wraith, doch Michael lockte sie
schließlich in eine Falle. Nachdem sie ihr Team in Sicherheit gebeamt hatte,
versagte der Transporter, was sie dazu zwang auf einen Selbstmordflug zu gehen,
bei dem sie drei feindliche Schiffe zerstörte.
Das Hologramm teilt Sheppard mit, dass die Sonne stirbt und sich ausdehnt, was
in 500 Jahren zur Zerstörung des Planeten führt. John wirft ein, dass die
Möglichkeit für seine Rückkehr laut ihm bis dahin aber nicht möglich sei.
Plötzlich kommt ihm jedoch die Idee die Solargeneratoren zu gebrauchen und sich
die wachsende Sonnen Corona zu Nutze zu machen. McKay stimmt dem zu und ergänzt,
dass er dann die Schilde verwenden kann, um die Stadt von der Atmosphäre
abzuschirmen. Der Colonel beschließt sich dem Sturm zu stellen und hält den
Funkkontakt zu dem Hologramm aufrecht. Als Sheppard seine strapaziöse Reise
antritt, erklärt ihm „McKay“, dass Ronon eine freiwillige Streitmacht gegründet
hätte, als die Galaxie in Panik geraten war. Zuvor hatte sich herum gesprochen,
dass Michael die Menschen und die Wraith auslöschen will. Ronon habe die
Freiwilligen auf diesen Kampf vorbereitet und sich Waffen sowie Sprengstoff
besorgt. In einem von Michaels Laboren trafen sie auf den Wraith Todd, der auch
beabsichtigte diese Anlage zu zerstören. Als Ronon erfuhr, dass ein Wraithschiff
aufgetaucht sei, schickte er seine Truppen zurück zum Gate. Mit Todd kämpfte er
sich bis zum Kontrollraum vor, wo sie das C4 anbrachten, bevor sie von Hybriden
umzingelt wurden. Ohne Chance auf Flucht, aber seine Leute in Sicherheit
wissend, aktivierte Ronon den Zünder und jagte die Basis, Todd und sich in die
Luft.
Sheppard kommt taumelnd auf Rodney zu, der feststellen muss, dass dessen
Lebenszeichen kaum mehr messbar sind. Als John wieder zu sich kommt, erklärt
Rodney ihm, dass er die ganze Nacht bewusstlos war und dringend in die Kammer
muss. Das McKay Hologramm stellt ihm einen Informationskristall zur Verfügung
und John fragt ihn was mit dem wahren Rodney passiert ist. Das Hologramm
schildert ihm, was einst geschah als Atlantis unter neuem Kommando stand.
Woolsey war im Amt und hatte den Rückruf aller Mitarbeiter nach Atlantis
angeordnet. Man war nicht mehr länger dazu bereit Menschenleben zu opfern und
das IOA hielt einen Angriff durch Michael für unwahrscheinlich. Dr. Keller ging
begleitet von McKay zur Erde zurück und aus den beiden wurde ein Paar. Auf ihrer
Heimatwelt fanden sie schnell neue gute Jobs, doch Jennifer erkrankte infolge
wiederholter Belastung durch das Hoffan Gift. Aus diesem Grund kehrten sie zum
Stargate Command zurück und Rodney kam der Einfall die Zeitlinie zu verändern.
Doch Jennifer bat ihn ihre Erlebnisse nicht auszulöschen und starb drei Tage
später. McKay hat diesbezüglich weiter recherchiert - eine Weile mit Hilfe
seiner Schwester Jeannie, die ihn dabei unterstützt hat. 25 Jahre später hatte
er die Forschung perfektioniert und sich damit an seinen Freund Major Lorne,
jetzt General und Kommandant von SGC, gewandt, der das Experiment letztlich
bewilligt hat.
Das Hologramm bringt Sheppard in die Stasis Kammer, wünscht ihm viel Glück und
schließt sie. In der Gegenwart geht ein Wurmloch auf Atlantis ein und John tritt
durch das Gate, mit dem Kristall, der die Information über Teylas Aufenthaltsort
enthält. Carter erklärt ihm, dass er seit 12 Tagen vermisst wird und er erwähnt,
dass er weiß wo Teyla steckt. Sheppard wird gemäß Vorschrift isoliert, doch er
appelliert an Carter, dass die Zeit drängt. Sam bestätigt ihm, dass sein Befund
unauffällig sei und McKay bescheinigt die Sonneneruption zum Zeitpunkt seiner
Toranwahl. Carter genehmigt die Mission und Sheppard nimmt mehrere Teams zu dem
Planeten mit, auf dem sie eine Lagerhalle finden, in der Teyla sein sollte. John
stellt fest, dass sie zu früh sind, ist sich aber sicher, dass Michael sie
dorthin bringen wird. Während der Sondierung entdeckt Rodney eine Konsole, aus
der er nicht nur Gateadressen und Kommunikationscodes, sondern auch
Informationen zur Hybridenforschung entnimmt, doch dadurch wird unbeabsichtigt
ein Countdown aktiviert, der eine Sprengfalle auslöst, die das gesamte Gebäude
über ihnen zusammen stürzen lässt…
Fazit:
Eine weitere Staffel ist zu
ende. Und mit dieser „Was wäre wenn“ Geschichte bringt man die Gefahr, die von
Michael ausgeht erst ins richtige Licht. Das ist in den vorherigen Episoden
leider vernachlässigt worden. Der Ausblick in die Zukunft zeigt ein düsteres
Bild, in der die Wraith-Hybriden die gesamte Pegasus-Galaxie unter Kontrolle
haben. Aber auch andere Aussichten sind durchaus interessant, bspw. das McKay
und Dr. Keller zusammen finden, sie jedoch an der Hoffan Droge sterben wird,
oder das Carter das Kommando über die Phönix übernimmt. Wer bereits die Folgen
der fünften Season gesehen hat, wird wissen, das sich einige Dinge dieser
Zukunft bewahrheiten werden.
5 von 5 Punkte

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