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STARGATE - ATLANTIS

 

4x11 Be all my sins remember'd

 

         

         

         

     

 

Die Asuraner Replikatoren sind weiter auf dem Vormarsch, die Nahrungsquelle der Wraith zu vernichten, und so versuchen die Atlantis Teams die Menschen auf ihren Planeten zu warnen. Gerade als Teyla, Sheppard und Ronon zu einer weiteren Welt aufbrechen wollen, öffnet sich das Gate mit einer Nachricht von Lieutenant Kemp. Er informiert, dass die Replikatoren früher als geplant im Orbit angekommen sind und er die Bewohner nicht dazu bringen kann, sich umsiedeln zu lassen. Sheppard befiehlt einen Rückzug, doch da treffen bereits die ersten Entladungen ein, und das Signal endet abrupt. Allen ist klar, das jeder auf diesem Planeten tot ist.

 

Später öffnen sich zwei Hyperraumfenster und die Apollo sowie die Deadalus kehren zurück nach Atlantis. Colonel Carter erwartet die beiden Captains zusammen mit Sheppard und McKay im Kontrollraum. Ellis, Captain der Apollo und Caldwell, Captain der Deadalus, rematerialisieren auf einem der vorstehenden Balkone. Nach der, recht einseitigen, Begrüßung fragt Ellis, ob es wahr sei, dass sie einen Weg gefunden hätten um die Schiffe zu bekämpfen. Carter bejaht dies und für die Männer dann in Dr. Weirs altem Büro.

 

McKay erklärt in seiner wissenschaftlichen Art den aktuellen Stand, sehr zum Leidwesen der anderen, die, erst Sheppard und dann Ellis, ihn daraufhin unterbrechen um die Sache etwas kürzer zu fassen. Der Captain der Apollo will eine klare Antwort haben, ob McKay nun eine Anti-Replikator-Waffe hätte oder nicht. Leider muss McKay mit nein antworten. Nun ergreift Carter das Wort und bemerkt das man nun wohl zu Plan B greifen muss. McKay kann dies nicht nachvollziehen, doch erklärt Carter, dass sie keine Zeit mehr haben und etwas tun müssen, denn die Replikatoren sind dabei jede menschliche Kolonie zu zerstören, da sie so den Wraith die Nahrungsquelle nehmen und damit vernichten würden. Doch der Wissenschaftler merkt an, das Plan B alles andere als gut wäre. Auf Ellis Nachfrage erklärt er, dass die Apollo und die Deadalus zwar neue Asgard Waffen besitzen, die auch sehr Leistungsstark ist aber eben nicht genug um die Replikatoren zu zerstören.  Schließlich wendet sich McKay an Carter und meint, wenn sie ihm und dem Wraith “Todd“ noch 10 Stunden Zeit geben, dann könnten sie die Programmierung abschließen. Als Carter dem eher zweifelhaft gegenüber steht, meint er weiter, dass sie danach den anderen Plan verwenden können. Am Ende gibt Carter nach und gibt ihm die geforderten 10 Stunden Zeit. McKay quittiert dies nur mit einem kurzem Nicken und verlässt den Raum.

 

Später begibt sich McKay in sein Labor, wo Todd noch am arbeiten ist. Dieser fragt ihn, warum er die anderen belogen habe, da er bezweifelt das sie ihre Arbeit in 10 Stunden beendet hätten. Doch McKay winkt ab, Todd kenne ihn nicht und auch nicht was er zu leisten vermag. Vorallem wenn er unter Druck steht, was Todd dazu bewegt, zu sagen das es wohl dann gut wäre, wenn er ihn damit droht ihm das Leben auszusaugen, falls er die Programmierung nicht beendet. Was McKay dazu bewegt auf der anderen Seite des Tisches weiterzuarbeiten.

 

Nach ein paar Stunden betritt Sheppard das Labor, um sich nach dem aktuellem Stand zu erkundigen. Doch die Antwort ist nicht befriedigend, so erklärt der Colonel das man dann mit Plan B weitergehen würde und verlässt das Labor.

 

Die Apollo und die Deadalus verlassen den Hyperraum, Sheppard befindet sich an Bord der Apollo, und scannen den Raum. Jedoch befindet sich kein anderes Schiff in Reichweite, was sich laut Plan aber im nächsten Moment ändert. Gerade als sie damit begonnen haben die Waffen hochzufahren, melden die Sensoren ein sich öffnendes Hyperraumfenster. Es ist ein Schiff der Aurora-Klasse. Nur mit wenigen Sekunden Verzögerung, befiehlt Caldwell das Feuer zu eröffnen - mit Erfolg. Das Schiff explodiert.

 

Eine Woche später waren es an die 7 Schiffe, die auf diese Art zerstört wurden. Die Apollo und die Deadalus hatten sich nach dem Erstversuch getrennt, was sich als sehr effektiv erwies. Dennoch ist nicht alles so positiv wie erwartet. Das wichtigste Ziel ist der Heimatplanet der Replikatoren. Doch dafür sind zwei Schiffe nicht ausreichend. Auf Ellis Nachfrage betreffend dem Anti-Replikatoren-Programm, muss McKay leider eingestehen das es nicht fertig ist. Carter merkt an, dass, was immer sie tun, es schnell gehen sollte. Denn während sie Schiffe zerstören, bauen die Replikatoren neue, schneller als man sie zerstört.

 

Im Labor angekommen erklärt McKay Todd, dass ihm einfach nichts mehr einfällt, wobei der Wraith ihm da auch nicht sehr hilfreich ist. Als er in Gedanken noch einmal alles gewesene durchgeht, bekommt er einen Geistesblitz.

Später in Carters Büro, Sheppard ist ebenfalls anwesend, erklärt er seine 'neue' Idee. Demnach ist das, was er bisher verfolgt hat, also das zerstören der einzelnen Naniten, die falsche Denkweise gewesen, auch wenn es früher funktionierte. Nun will er eine Programmierung schaffen, die die Zellen dazu bringt andere Zellen anzuziehen, bis sich ein großer Klumpen bildet.

 

Wenige Stunden später ist die Umprogrammierung abgeschlossen, nun steht nur noch im Raum wie man das Programm einschleust. Statt der herkömmlichen Art und Weise, hat McKay beschlossen einen eigenen Replikator zu bauen. Zumindest im groberen Sinne. Es erscheint recht einfach, doch ein Problem bleibt. Das ganze würde einen Moment dauern, um alle Replikatoren zu erreichen, so könnte man zwar leicht den Heimatplaneten angreifen, aber es bliebe Zeit, damit die Replikatoren mit einigen ihrer Schiffe fliehen könnten. Außer man hielte sie auf, jedoch ist dies mit zwei Schiffen nicht besonders einfach. Nun meldet sich der Wraith zu Wort und merkt an, das es für ihn kein Problem ist weitere 12 Schiffe zur Schlacht zu holen. Sheppard findet es fraglich, ob die Wraithschiffe Seite an Seite mit ihnen kämpfen würden, doch der Wraith hält dies für selbstverständlich, denn es würde die Vernichtung der Replikatoren zur Folge haben. Allerdings müsste er selbst mit seinen Leuten sprechen.

 

Sheppard, Ronon und Teyla starten mit einem Jumper um Todd zu seinen Schiffen zu bringen. Als sie den Hyperraum verlassen, befinden sie sich mitten in einer Wraithflotte. Eines der Wraithschiffe kontaktiert sie, worauf Sheppard den gegebenen Anweisungen folgt und den Jumper in dessen Inneren landet. Als sie voran gehen um den Jumper zu verlassen, stoppt der Wraith und verweist auf seine Fesseln. Es würde vielleicht einen falschen Eindruck hinterlassen, darum sollte man sie vielleicht entfernen. Sie verlassen den Jumper und treffen auf 4 Soldaten der Wraith die das Feuer eröffnen und sie betäuben.

 

In Atlantis arbeitet McKay zusammen mit Zelenka an den Naniten und versuchen einen einfachen Würfel daraus zu formen.

Derweil liegen Teyla, Ronon und John bewusstlos im Jumper. Todd weckt Sheppard auf und deutet ihm ruhig zu sein, dann reicht er ihm seine Waffe. Er erklärt,, dass seine Leute mit ihm alleine reden wollten, ohne die Atlanter dabei zu haben. Der Deal würde noch stehen, jedoch sind es nur 7 statt 12 Schiffe. Sheppard stellt fest, dass der Jumper bereits im All ist, die Wraithschiffe haben die Gegend bereits verlassen. Als sie ein Gate erreichen und es anwählen wollen, erscheint vor ihnen ein Antikerschiff. Wie sich gleich darauf herausstellt ist es Larrin, eine der Reisenden. Sie erklärt, sie hätten die 7 Wraithschiffe bemerkt und wollten nachsehen was los sei, was sie zu der Frage bewegt, warum diese den Jumper nicht angegriffen hätten. Sheppard meint das wäre nicht so leicht zu erklären, aber sie sollten reden, was Larrin bejaht und sie anweist zu landen. Als sie den Jumper verlassen, sieht Larrin sie verwundert an, als sie Todd bemerkt. Kurze Zeit später hat der Colonel Larrin vom aktuellen Stand der Dinge informiert.

 

Nachdem Zelenka wegen Energieproblemen zur Krankenstation musste, ist er nun zurück bei McKay im Labor. Doch McKay war in dieser Zeit nicht untätig und so bedarf es nicht lange, bis eine junge, schwarzhaarige Frau vor ihnen erscheint, eine Replikantin.

 

Sheppard landet den Jumper sicher in Atlantis und Teyla merkt als erstes an, dass sie zu Dr. Keller müsste, wegen der Betäubung. Die beiden Männer sehen sie verwirrt an, worauf Teyla ihnen erklärt das es jetzt was anderes wäre als sonst, denn sie wäre schwanger, genauer im 3 Monat, und sie selbst wüsste davon seit etwa 2 Monaten. Als Sheppard, nachdem er sie aufgrund der ständigen Gefahren für sie und das Kind vom aktiven Dienst befreit hat, gegangen ist, verweist Dex auf Kanan als Vater, was Teyla bestätigt. Einer jener Athosianer der als vermisst gilt.

 

Sheppard berichtet Carter von ihrer Reise und das sie nun zusammen auf 14 Schiffe kommen, da auch Larrin ihre Unterstützung bekannt gegeben hat. Er erklärt ihr auch das Teyla schwanger sei, er aber nicht wüsste wer der Vater ist. Carter hat ebenfalls eine Mitteilung, die eine Planänderung beinhaltet. In Carters Büro angekommen, sehen sie über eine Videoverbindung den Replikator in McKays Labor. Sheppard erklärt McKay, das dies nicht war was sie besprochen hatten, doch der Kanadier antwortet, dass die Idee mit dem 'Würfel' nicht funktioniert hätte. Als der Colonel Bedenken wegen der Sicherheit hat, informiert McKay ihn dass das Programm nicht vollständig sei. So könne sie z.B nicht die Form ändern oder selbst Naniten produzieren. Als die Replikantin das Programm von McKay entdeckt, ändert sie es, da sie meint es sei fehlerhaft. Die Naniten würden sich schneller replizieren als die Waffe sie zerstöre, doch sie hätte eine Lösung dafür.

 

Derweil ist Larrin in Atlantis eingetroffen und sitzt nun mit Carter, Sheppard, Caldwell, Ellis und dem Wraith im Konferenzraum. Rodney erklärt den aktuellen Stand der Dinge. Mittlerweile hat McKay dem erschaffenen Replikator einen Namen gegeben – Fran, Freundlicher Replikator Androide. Wenig später befinden sich die Apollo und die Deadalus im Hyperraum auf dem Weg sich mit der Wraithflotte und Larrins Schiffen zu vereinigen, anschließend geht es auf direktem Weg zum Heimatplaneten der Replikatoren. Sobald sie den Hyperraum verlassen haben, eröffnen sie das Feuer auf die Replikatorenschiffe. Der Überraschungseffekt ist auf ihrer Seite, doch er soll nicht ewig anhalten, also ist Eile geboten. Fran wird von der Apollo in einen der Korridore der Replikatorstadt gebeamt. Als Fran auf einige der Replikatoren trifft, zerfallen diese in Einzelteile und vereinen sich mit ihr, was kurze Zeit später auch alle anderen Replikatoren auf den Schiffen widerfährt. Das Programm scheint zu arbeiten. Auch McKay und Dex befinden sich in der Stadt. Anscheinend verläuft alles nach Plan, doch es gibt technische Probleme mit dem ZPM, welches dabei ist sich zu überladen. Die Naniten, welche sich nun zu einer riesigen Kugel vereinigt haben, erreichen eine kritische Masse und beginnen in der Erde zu versinken. Schließlich gelingt es McKay in Zusammenarbeit mit Carter das Problem zu lösen und er lässt sich mit Dex und den restlichen Soldaten auf die Brücke der Deadalus beamen.

Die Flotte der Verbündeten beginnt sich nach und nach in den Hyperraum zu begeben. Zurück bleiben einige, hilflos und unbemannt umher treibende, Replikatorenschiffe, die im Feuerball des explodierenden Planeten untergehen.

In den Trümmern des Planeten findet sich nur noch ein Schiff der Replikatoren. Und dieses wird befehligt von Dr. Weir, die zufrieden mit der Situation ist, und meint, das sie jetzt ohne Aufpasser weitermachen könnten.

 

Kritik:

“Be all my sins remember'd” ist zweifelsohne DIE Hammerepisode der bisherigen vierten Season. Nicht nur, dass das Replikatorenproblem gelöst wird, man bildet auch eine Allianz mit den Reisenden um Larrin, und mit dem Wraith Todd.

Auch in Sachen Special Effekt hat man sich hier mal wieder selbst übertroffen. Die Schlacht zwischen den Replikatoren und der Allianz hätte kaum eindrucksvoller dargestellt werden.

Zwei Sachen werden für die Zukunft interessant werden. Die eine ist die Allianz mit Todd. Während man in den letzten vier Jahren zwar immer wieder mal kurze Bündnisse mit den Wraith schloss, dabei aber immer wieder hereingelegt wurde, scheint Todd der erste zu sein, der es ernst meint und mit den Atlantern zusammenarbeitet.

Die zweite Sache betrifft das Auftauchen von Dr. Weir. Man ist sich ziemlich sicher, das man es hier mit einem Replikatoren zu tun hat, aber das diese Repli-Weir die Zerstörung von Asuras positiv aufnimmt ist eine Überraschung, so dass man sie nicht zum letzten Mal gesehen hat.

5 von 5 Punkte

 

 

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