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Abgetaucht
03x18 Submersion (Abgetaucht) Sheppards Team taucht mit einer Gruppe Wissenschaftler (inklusive Dr. Weir) zum Grund des Meeres unter Atlantis, um eine geothermale Bohrplattform zu untersuchen. Diese stammt noch aus der Zeit der Antiker und könnte eine alternative Energiequelle für die versunkene Stadt darstellen. Während John den Jumper parkt, erwacht irgendwo in der Nähe ein Wraith. Das Forscherteam macht sich sofort an die Untersuchung der Station und Rodney ist zuversichtlich, dass die Energieproduktion bald beginnen kann. Teyla, Ronon und Sheppard untersuchen derweil die tieferen Ebenen der Station. Teyla ist beunruhigt, da sie eine Wraith-Präsenz spürt. Sheppard beordert alle zurück in den Kontrollraum. Rodney hält das Ganze für Einbildung. Ein Scan der Station zeigt keine Lebenszeichen außer den Menschen. Teyla ist trotzdem besorgt und schlägt vor, eine Gedankenverbindung zu dem Wraith herzustellen, um so dessen Position herauszufinden. Obwohl John Bedenken hat, stimmen er und Elizabeth zu. Kurz darauf beginnt Teyla mit der Meditation. Als sie aufwacht, wirkt sie kurz verwirrt, erklärt dann aber, dass es keine Wraith in der Nähe gibt. Die anderen sind beruhigt und machen sich wieder an die Erkundung der Station. Um Zeit zu sparen, teilen sie sich auf. Weir geht mit Sheppard, Ronon mit Teyla. Als sie alleine sind, schlägt Teyla den völlig überraschten Dex nieder und geht zu einem Terminal. Dort schaltet sie in Teilen der Station die Energie und die internen Scanner ab. McKay hält die Probleme für eine Fehlfunktion aufgrund des Alters der Station. Als er feststellt, dass das Ganze von einem Terminal in der Nähe von Ronon und Teyla ausgeht, ist Sheppard alarmiert. Rodney schickt zwei seiner Männer zum Jumper, um die Station mit dessen Sensoren zu scannen. Von allen unbemerkt gelangt eine Wraith-Königin durch eine Schleuse in die Unterwasserstation. Derweil finden Sheppard, Weir und McKay Ronon. Er erzählt, dass Teyla ihn niedergeschlagen hat. Diese aktiviert zur gleichen Zeit Kraftfelder überall in der Station, um die Gänge zu versperren. Nachdem sie die Konsole unbrauchbar gemacht hat, beendet die Wraith-Königin ihre Gedankenkontrolle. Sheppard findet wenig später eine völlig verwirrte Teyla. Die Athosianerin hat beachtlichen Schaden angerichtet, da sie die Kontrollsysteme mit einem Code versehen und damit jeglichen Zugriff durch die Menschen vorläufig unmöglich gemacht hat. Rodney kann nichteinmal Atlantis kontaktieren und die Kraftfelder versperren den Weg zum Jumper. Teyla erklärt Weir und Sheppard, dass eine Wraith-Königin mit einem ungewöhnlich starken Geist sie kontrolliert hat. John fragt sich, weshalb die Außerirdische Teyla für ihre Drecksarbeit benötigt hat und von den Scannern nicht entdeckt wurde. Wichtiger als diese Fragen ist vorerst aber die Suche nach ihr. Diese ist schon wenig später erfolgreich, als einer der beiden Wissenschaftler beim Jumper eher unfreiwillige Bekanntschaft mit ihr schließt. Weir kümmert sich derweil um Teyla. Die Athosianerin macht sich Vorwürfe. Sie hätte vorsichtiger sein können. Elizabeth erinnert sie daran, dass sie nun immerhin über die Bedrohung informiert sind. Teyla will trotz allem nocheinmal telepathischen Kontakt aufnehmen. Sie glaubt, die Gedankenkontrolle verhindern zu können. Weir ist aber dagegen. Sheppard und Ronon suchen derweil die Wraith-Königin, die mittlerweile auch den zweiten Wissenschaftler beim Jumper vernascht. Der ruft über Funk um Hilfe. Sheppard und Ronon trennen sich, werden aber beide von Kraftfeldern gestoppt. Zelenka kann sie abschalten und John erreicht als erster den Jumper. Die Wraith-Königin erwartet ihn bereits und will ihn telepathisch zwingen, sie zur Oberfläche zu fliegen. Da trifft Ronon ein und zerstört mit einem Blasterschuss die Frontscheibe des Jumpers. Die einströmenden Wassermassen reißen alles mit. Sheppard kommt mit einem Schrecken davon, doch der Jumper ist außer Reichweite, geflutet hinter einem Notfallkraftfeld. Immerhin kommen Sheppard und Ronon vor der Königin zu Bewusstsein, so dass sie diese gefangen nehmen können. Sheppard will sie am Leben lassen, da sie ihnen vielleicht helfen kann, zur Oberfläche zurückzukommen. Wenig später erwacht die Wraith an ein Bett gefesselt und vollgepumpt mit Beruhigungsmitteln. Erwartungsgemäß zeigt sie sich recht unkooperativ und droht - wie üblich - dass die Menschen bald alle sterben werden. In der Zwischenzeit hat McKays Team ihre Herkunft geklärt. In einiger Entfernung von der Station liegt ein Wraith-Kreuzer im Schlamm begraben. Die Königin ist wohl zur Station geschwommen. Nun will das Team Antworten von der Außerirdischen. Mit leichtem Unbehagen erlauben Weir und Sheppard Teyla, eine telepathische Verbindung zur Königin herzustellen. Die starken Beruhigungsmittel im Blut der Außerirdischen verschaffen Teyla den entscheidenden Vorteil. Sie erfährt, dass die Königin einst eine der ersten Angriffswellen gegen Atlantis anführte. Ihr Schiff wurde aber von den Antikern abgeschossen und landete beschädigt auf dem Meeresgrund. Sie ernährte sich im Laufe der Jahrhunderte von ihrer Besatzung und ist nun als letzte noch übrig. Das Team von Atlantis bot endlich einen Weg zur Oberfläche, doch sie konnten den Jumper nicht selbst steuern. Zu allem Überfluss hat sie vor ihrem Aufbruch die Selbstzerstörung des Kreuzers aktiviert. Er wird in zwei Stunden explodieren. McKay und Zelenka analysieren die Lage: Die Bohrstation befindet sich in einem Gebiet, in dem die Erdkruste dünn ist und das Magma beim Bohren daher schnell erreicht werden kann. Die Explosion eines Wraith-Kreuzers auf diesem Untergrund wird eine Katastrophe verursachen, der sogar Atlantis zum Opfer fallen dürfte. Sheppard schlägt vor, die Bombe zu entschärfen, doch dafür müssen sie zuerst auf den Kreuzer gelangen. Glücklicherweise gibt es auf der Station spezielle Taucheranzüge für Wartungsarbeiten, die dem hohen Druck standhalten. John und Rodney können darin zum Kreuzer laufen. Derweil versuchen Weir und Teyla, von der Königin zu erfahren, wie die Selbstzerstörung abgeschaltet wird. Diese weigert sich natürlich und provoziert die Athosianerin zu einer weiteren telepathischen Verbindung. Dieses Mal zieht Teyla aber den Kürzeren und kann im letzten Moment noch abbrechen. Weir zieht die Notbremse. Ihr Schicksal liegt jetzt in McKays Händen. Der findet zwar recht schnell die richtige Konsole, hat aber keine Ahnung, wie er sie bedienen soll, geschweige denn, wie der Abbruch-Code lautet. Teyla will ihn telepathisch von der Wraith-Königin erfahren, doch Weir ist dagegen. Die Athosianerin setzt sich aber über die Entscheidung hinweg und schickt auf Ronon unter einem Vorwand zum Kontrollraum. Unter vier Augen mit der Königin baut sie wieder eine Verbindung auf. Die Königin übernimmt wieder die Kontrolle und benutzt Teyla, um sich zu befreien. Dann bemerkt sie, dass Teyla etwas verbirgt. Sie erfährt aus den Gedanken der Athosianerin, dass McKay den Antrieb des Wraith-Kreuzers reparieren konnte und Sheppard nun plant, diesen in sichere Entfernung zu fliegen. Die Königin schwimmt kurzerhand zurück zum Kreuzer, wo sie Sheppard trifft. Sie deaktiviert die Selbstzerstörung, wird dann aber von McKay aus dem Hinterhalt erschossen. Teyla erholt sich recht schnell von den Strapazen. Es war anstrengend, der Wraith-Königin eine falsche Erinnerung vorzugaukeln, doch nun geht es ihr schon besser. Ein Rettungs-Jumper ist auch schon auf dem Weg und McKay kann sich endlich daran machen, die Energieproduktion der Station in Gang zu bringen.
Kritik: In Hinblick auf die vorherige Folge (Doc Becketts Tod) wird der Zuschauer ziemlich vor dem Kopf gestoßen. Zwar ist Paul McGillion im Vorspann immer noch erwähnt, aber direkt angesprochen wurde das Thema nicht. Als wäre nichts weiter geschehen macht das Team munter weiter. Das treibt einen schon mal die Galle hoch, und bringt mich schon einmal diese Folge nicht mehr objektiv zu bewerten. Aber auch so ist die Folge nicht umwerfend, so dass ich wahrscheinlich eh nichts anderes geschrieben hätte. Mit einem Wort die Folge zu beschreiben wäre: Vorhersehbar. Man weiß genau, diese beiden Techniker sind Red Shirts, jetzt wird Teyla von der Wraith-Königin übernommen, und jetzt kommt Sheppard und rettet alle. Im allgemeinen haben die Wraith in der letzten Zeit einiges an Grusel und Gefährlichkeit verloren. Und auch hier ist die Königin doch nur ein kurzer Zeitvertreib für das Team. Fazit: 2 von 5 Punkten |
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