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Ein freier Tag

 

03x17 Sunday (Ein freier Tag)

Es ist "Sonntag" in Atlantis, denn auf Anweisung von Dr. Heightmeyer findet ein Ruhetag statt, an dem die Expeditionsmitglieder mal wieder ausspannen können. Nach einer Trainingseinheit schlendern Teyla und Dr. Hewston durch die Korridore. Kurz vor der Messe kehrt Teyla noch einmal um, da sie etwas in der Sporthalle vergessen hat. Sekunden später wird die Athosianerin von einer Explosion zu Boden geschleudert.

3 Stunden zuvor:

Dr. Weir arbeitet in ihrem Büro und bekommt Besuch von Mike Branton, einem jungen Wissenschaftler. Er lädt sie zum Mittagessen ein und obwohl Elizabeth zögerlich ist, lässt sie sich nach einer ausführlichen Diskussion breitschlagen. Sie geht zu Teyla, um ihre gemeinsamen Pläne für den Tag abzusagen. Da die Athosianerin am Nachmittag noch mit Dr. Hewston trainieren will, hat diese kein Problem damit. Im Gang vor der Messe trifft Elizabeth auf Carson, dem natürlich sofort ihre zivile Kleidung auffällt. Dates sprechen sich in der Antikerstadt wohl schnell herum. Da der Arzt aber mit McKay angeln gehen will, belästigt er sie nicht weiter. Beim Mittagessen unterhalten sich Elizabeth und Mike angeregt und verstehen sich gut. Ganz spontan bringt Mike Elizabeth zu einer Aussichtsplattform mit romantischem Blick aufs Meer. Dort kommen sich die beiden näher und schließlich küsst er sie. Elizabeth ist zwar angetan, entscheidet aber, dass sie sich nicht auf eine Beziehung mit einem Untergebenen einlassen kann. Zu ihrem Glück wird Weir in den Kontrollraum gerufen. Dort erfährt sie von der Explosion in der Nähe der Sporthalle. Es gibt drei Tote und mehrere Verletzte. Alles weist auf eine Bombe hin.

5 Stunden zuvor:

Im Korridor treffen Sheppard und Ronon auf Teyla. Sie haben nach ihr gesucht, denn die Athosianerin hat ihre Verabredung zum Golfspielen offensichtlich vergessen und nun ist sie mit Weir zum Mittagessen verabredet. Enttäuscht lässt sich John auf einen anderen Termin vertrösten. Ronon lässt er aber nicht mehr vom Haken, obwohl sich dieser liebend gerne auch verkrümeln würde. Kurz darauf vergnügt sich Sheppard beim Golfen. Dr. James Watson leistet den beiden Gesellschaft. Ronon ist ziemlich gelangweilt und als er an der Reihe ist, schlägt er den Ball mit Leichtigkeit ins Nirvana. Carson kommt hinzu und lädt John und Ronon zum Angeln ein, doch die beiden lehnen ab. Dex hat keine Lust mehr und bringt John kurzerhand zur Sporthalle, um etwas Kampfsport zu betreiben. Der bemerkt aber schnell, dass dies nicht die richtige Freizeitgestaltung für ihn ist und so landen die beiden in seinem Quartier bei Bier, Musik und Frauengeschichten. Plötzlich hören sie einen Knall und eilen nach draußen. Beckett ist schon vor Ort und kümmert sich um Teyla. Deren Zustand ist kritisch, weshalb sie umgehend operiert werden muss. Zelenka sucht nach Spuren. Zeugen berichten, dass Dr. Hewston einfach explodierte. Es gibt aber keinerlei Sprengstoffrückstände. Sie tappen im Dunkeln, einzig McKay hat vielleicht eine Spur.

14 Stunden zuvor:

In der Krankenstation bekommen Dr. Hewston und Dr. Warson von ihrem Chef McKay den Kopf gewaschen. Sie haben in einem verlassenen Labor in der Stadt versehentlich ein Gerät aktiviert, das Strahlung aussandte. Immerhin konnten sie es wieder abschalten, die Standpauke von Rodney bleibt ihnen aber nicht erspart. Beckett testiert Hewston und Watson volle Gesundheit. McKay ermahnt sie aber zu mehr Vorsicht. Am nächsten Morgen besucht Rodney Katie Brown und lädt sie zum Essen ein. Die Botanikerin arbeitet aber noch und kann ihre Pflanzen nicht alleine lassen. McKay gibt offen zu, dass er nach einer Ausrede sucht, um nicht mit Carson Angeln gehen zu müssen. Ein Date mit Katie wäre plausibel. Schließlich bietet er sogar an, dass Essen zu ihr ins Botaniklabor zu bringen, worauf sie erfreut einwilligt. Carson ist nicht sehr glücklich, als er davon erfährt, lässt sich aber auf die kommende Woche vertrösten. Wenig später sitzen Rodney und Katie gemütlich beim Essen und verstehen sich gut. McKay gibt zu, dass er sein Leben ändern und - wie seine kleine Schwester - eine Familie gründen will. Die Idylle wird durch eine Explosion in der Ferne gestört. McKay eilt davon. Wenig später ruft er Zelenka, Sheppard und Ronon zu sich ins Labor. Offensichtlich war das Gerät, dass Hewston und Watson aktivierten eine Waffe. Die Strahlung löst die Bildung explosiver Tumore aus und Watson ist die nächste tickende Zeitbombe.

2 Stunden zuvor:

Nach Rodneys Absage macht sich Carson auf die Suche nach einem neuen Angelpartner. Zelenka ist aber mit einem Schachturnier beschäftigt und lehnt dankend ab, ebenso Major Lorne, der die Zeit nutzt, um ein Gemälde von der Antikerstadt zu malen. In Ermangelung eines Partners zum Angeln beschließt Beckett auf der Krankenstation mit seinen Kollegen zu plaudern. Als die diensthabende Ärztin über Migräne klagt, bietet er großzügig an, ihre Schicht zu übernehmen. Nach einigen Routineaufgaben hört Carson die Explosion der Bombe und eilt zur Hilfe. Als Teyla verletzt aufgefunden wird, bringt er sie sofort für eine Notoperation zur Krankenstation. Anschließend steht ein weiterer Patient an: James Watson. Als McKay erfährt, dass Watson auf dem OP-Tisch liegt, befiehlt er, die Krankenstation zu räumen. Beckett schickt alle weg, bleibt aber, um den Tumor zu entfernen, und versiegelt die Etage, um Sheppards Leute fernzuhalten. Die Operation verläuft erfolgreich und Carson öffnet die Türen wieder. Er läuft dem Sicherheitsteam entgegen und übergibt den Tumor dem Soldaten mit dem Sicherheitscontainer. Als Carson wegläuft, explodiert der Tumor.

Rodney räumt die Sachen in Carsons Quartier zusammen. Der Tod seines Freundes hat ihn schwer getroffen und jetzt gibt er sich die Schuld daran. Auf der Krankenstation sieht John derweil nach Teyla. Sie ist wieder auf dem Wege der Besserung und besteht darauf, trotz ihres Zustandes bei der Trauerfeier für Beckett anwesend zu sein. Wenig später findet diese im Torraum statt. Weir hält eine bewegende Rede und dann wird der Sarg durch das Stargate zur Erde getragen.

McKay steht am Rande eines Piers von Atlantis und blickt in den Sonnenuntergang. Carson erscheint neben ihm und erkundigt sich, wie der Besuch auf der Erde lief. Rodney berichtet, dass die Kirche bei der Trauerfeier prall gefüllt war, worüber Beckett sich sehr freut. Rodney erklärt, dass er mit Carson seinen besten Freund verloren hat und ihn vermissen wird. Carson stellt noch einmal klar, dass Rodney keine Schuld an seinem Tod trifft. Außerdem sei das Universum ein großer Ort und vielleicht wird man sich eines Tages wieder sehen. Dann verschwindet der Schotte und Rodney bleibt alleine zurück.

 

Kritik: Stargate Atlantis in Höchstform. Und das sage ich mit einem lächelnden und einem weinenden Auge. Die Folge ist definitiv DAS Highlight dieser Staffel, auch wenn ich es schade finde, dass dafür einer der wichtigsten Nebencharaktere sein Leben lassen musste. Irgendwie haben Ärzte in Stargate-Universum kein langes Leben. Ich weiß, mit Dr. Keller (Jewel Staite, spielte bereits eine Wraith sowie Kaylee in „Firefly“) steht bereits eine attraktive Nachfolgerin fest, dennoch kann ich die Entscheidung der Produzenten nicht verstehen den Sympathischen Schotten aus der Serie zu schreiben. Insgeheim war er doch der Liebling der meisten SGA-Fans.

Das gute an dieser Folge ist die Tatsache, dass man unsere Helden einmal in ihrer Freizeit zu sehen bekommt, etwas, was in Atlantis leider bisher sträflich vernachlässigt wurde. Aber genau solche Szenen waren es, die mir fast unbewusst das Lächeln auf die Lippen zauberte, als ich sah, wie beispielsweise Mike Branton Dr. Weir anbaggerte oder wie Beckett auf der Suche nach einem Angelpartner war.

Und zum Abschluss gab es im abschließenden Gespräch zwischen McKay und Beckett noch einen kleinen Hoffnungsschimmer, als er sagte das das Universum ein großer Ort wäre, und man sich vielleicht eines Tages wieder sehen wird.

Fazit: 5 von 5 Punkten

 

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