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Die Arche
03x16 The Ark (Die Arche) Colonel Sheppard sitzt im Cockpit eines Raumschiffes und versucht, zu starten. Er trägt einen Raumanzug und um ihn herum wütet das Chaos. Die Lage spitzt sich zu, als das Schiff wegen einer Fehlfunktion nicht ablegen kann. Acht Stunden zuvor: Sheppards Team hat im Inneren eines Mondes eine verlassene Raumstation entdeckt. Die Technik erinnert an die späten 1960er-Jahre auf der Erde. Sheppard und McKay sehen sich in Raumanzügen um und gelangen schließlich zum Kontrollraum. Rodney aktiviert die Lebenserhaltung und flutet die Station mit Atemluft. Plötzlich bemerkt er einen Energieschub, der verdächtig an einen Wraith-Transporter erinnert. John entdeckt ein neues Lebenszeichen und in einem Nebenraum finden die zwei einen bewusstlosen Mann. Etwas später erwacht Herrick. Die Menschen müssen ihm mitteilen, dass sein Volk vor Jahrhunderten von den Wraith ausgelöscht wurde. Herrick ist verwundert, dass ihn der Computer nicht, wie geplant, extrahiert hat, damit er die anderen wecken kann. Sein Volk hat etwa tausend Menschen in einem Wraith-Transporterspeicher aufbewahrt. Diese sollten den Planeten neu bevölkern, sobald er wieder bewohnbar war. Herrick war als Pilot für eines der beiden Spaceshuttles vorgesehen. Doch der Computer hatte eine Fehlfunktion. Als Sheppard erklärt, dass nur ein Shuttle angedockt ist, springt Herrick auf. Die Hälfte der Überlebenden sollte in einem zweiten Modul zur Station gebracht werden - darunter auch seine Familie. Der junge Ingenieur eilt zum Lagermodul und extrahiert wütend einen zweiten Mann, Jamus. Dieser offenbart, dass ihr Archenprogramm nach dem Start des ersten Shuttles öffentlich wurde. Es kam zu Ausschreitungen, weshalb Jamus den Start des zweiten Shuttles verschieben lassen musste. Dann kamen die Wraith und er wollte nicht riskieren, dass der Shuttlestart sie zur Station führt. Herrick ist am Boden zerstört, willigt aber ein, den Plan zu Ende zu führen und macht sich an die Startvorbereitungen für das Shuttle. Sheppard will schon aufbrechen, doch Ronon hält es für unklug, Herrick und Jamus alleine zu lassen. Herrick ist momentan alles zuzutrauen. Diese Ahnung scheint sich kurz darauf zu bestätigen. Herrick öffnet alle Schotten in der Station und eilt zum Shuttle. Er aktiviert den Raketenantrieb, um damit die Tore zum Weltraum aufzusprengen. Rodney erkennt den Plan und kann die anderen über Funk anweisen, ihre Türen zu schließen. Dann brechen die Tore. Herrick wird ins All gesogen und mit ihm der Puddle Jumper. McKay sitzt im Kontrollraum, John und Ronon in einem Korridor, Teyla und Jamus sind beim Lagermodul gefangen. Jamus ist verletzt und wird von Teyla versorgt. Rodney ist wenig optimistisch. Die Gänge zwischen den Gruppen sind evakuiert, der Jumper ist weg und der Treibstoff des Shuttles völlig aufgebraucht. Herricks Plan sie alle umzubringen, könnte funktioniert haben. Immerhin trägt McKay noch seinen Raumanzug und kann versuchen, die Türen zum All zu schließen. Allerdings wurde der Mond aus seinem Orbit geworfen und wird in der Atmosphäre verglühen. Ihnen läuft die Zeit davon. Rodney macht sich auf den Weg durch die Gänge. Eine Luke lässt sich aber nicht schließen. Sie wurde bei Herricks Selbstmord verzogen. Da Sheppard sich nicht wie vereinbart gemeldet hat, nimmt nun Weir Kontakt auf. John informiert sie über die aktuelle Situation und kurz darauf trifft Major Lornes Team zusammen mit Dr. Beckett in einem zweiten Jumper ein. Bei Sheppards Team kommt wieder Hoffnung auf, doch Jamus' einzige Sorge ist, dass seine Leute im Lagermodul gerettet werden. Teyla wendet sich über Funk an McKay, der ihr klarmacht, dass es unmöglich sein wird, das Modul mitzunehmen. Doch Teyla bringt es nicht übers Herz, Jamus' Hoffnung zu zerstören. Derweil trifft der Jumper ein und Lorne macht sich gleich daran, die verbogene Luke zu verschweißen. Wenig später können die Menschen die Gänge endlich wieder mit Luft versorgen. Allerdings hat Jamus Teyla durchschaut und nimmt ihre Waffe. Er verschließt die Luke und nimmt die Athosianerin als Geisel. Sheppard versucht ihm ins Gewissen zu reden, aber Jamus ist versessen darauf, sein Volk zu retten. Er offenbart Teyla, dass sein Volk die Wraith mit Atombomben bekämpfte und den Planeten damit absichtlich unbewohnbar machte. Dadurch sollte sichergestellt werden, dass die Wraith nie mehr wiederkehren und die Überlebenden auf der Arche in Frieden leben könnten. Dieses Opfer dürfe nicht vergebens sein. Nun rennt seine Zeit davon, denn Sheppard beginnt, sich durch die Tür zu schneiden. Kurzerhand lädt Jamus sich und Teyla ins Lagermodul, um Sheppard so zu zwingen, seine Leute zu retten. Jamus' Plan scheint aufzugehen, denn Sheppard lässt Teyla nicht zurück. Mangels Alternativen lässt er das Lagermodul ins Spaceshuttle verladen und schlüpft in seinen Raumanzug. Während der Rest des Teams im Jumper wegfliegt, begibt John sich ins Cockpit des Shuttles. Ohne Treibstoff hat er nur die Möglichkeit, das Shuttle abzukoppeln und irgendwie zu landen. Leider lösen sich die Halteklammern nicht. Schließlich tritt der Mond in die Atmosphäre ein und bricht auseinander. Irgendwie gelingt es Sheppard, das Shuttle aus der Explosion herauszusteuern und auf der Oberfläche zu „landen“. Wenig später besucht Sheppard Teyla auf der Krankenstation von Atlantis. Es geht ihr gut. Weir berichtet den beiden, dass Major Lorne Jamus' Leute gerade mit Vorräten versorgt. Jamus selbst hat die Extraktion aus dem Lagermodul wegen seiner schweren Verletzungen aber nicht überlebt.
Kritik: Hmm, ja war ganz nett, aber... Ach was soll's, bevor ich hier lange um den heißen Brei rede: Die Folge ist kein großer Renner. Sie ist in erster Line langweilig. Die Crew muss das Volk der Woche retten, was dem Zuschauer eigentlich gar nicht interessiert. Die Handlung von Atlantis als Serie kommt nicht um einen Nanomillimeter voran, und auch für die Charaktere gibt es keine Möglichkeit sich zu entwickeln. Was hat die Folge also gebracht? Ein kurzweiliges Vergüngen, bei dem es nicht schade ist, wenn man es verpasst. Fazit: 1 von 5 Punkten |
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