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Die Warnung

 

3x12 Die Warnung

Sheppard holt Zelenka und Ronon von einem Campingausflug vom Festland ab. Dex hatte offenbar weit weniger Spaß, als Zelenka, da dessen Forschungsequipment sämtliche jagbaren Tiere verscheuchte. Unterwegs stellt Radek fest, dass das Navigationssystem verrückt spielt. Trotzdem erreichen sie Atlantis unbeschadet. Am Abend versucht Ronon, sich bei einer Meditationsübung mit Teyla zu entspannen... und schläft dabei ein. Teyla geht und sieht im Gang eine Frau in weißem Gewand. Diese spricht in einer unbekannten Sprache und läuft durch die Athosianerin hindurch.

Am nächsten Tag trainieren Teyla und Ronon zusammen. Als sie danach durch den Korridor gehen, sieht Teyla wieder die Frau. Ronon sieht hingegen nichts. Dieses Mal weicht Teyla zur Seite und sieht, wie die Frau zu einer Tür geht. Dahinter kommt ein Mann mit schlimmsten Verbrennungen zum Vorschein. Ronon holt die Athosianerin zurück in die Realität.

Unterdessen findet Sheppard Rodney auf einem Balkon. Dieser beobachtet mit einem Fernglas einen lantianischen Wal. Sein Freund „Sam“ ist zurückgekommen.

 

Teyla wird von Beckett auf Herz und Nieren untersucht, doch der Arzt findet nichts Ungewöhnliches. Die Athosianerin mutmaßt, dass sie Geister der kürzlich getöteten Antiker sieht. Weir informiert Sheppard über Teylas Zustand, als McKay hinzustürmt. Er hat in der Datenbank Informationen über das Tierreich des Planeten entdeckt, unter anderem auch über seinen Wal.

Als Teyla am Abend zu Bett geht, hört sie wieder Stimmen. Sie eilt nach draußen und sieht ein weiteres Mal die Frau im weißen Kleid. Teyla folgt ihr bis zur Tür, in der erneut der verbrannte Mann erscheint. Er fällt der Frau in die Arme und diese scheint um Hilfe zu rufen. Am nächsten Tag wendet sich Teyla an Dr. Heightmeyer. Sie erzählt der Psychologin von ihren Visionen. Sie vermutet, dass Antiker - gefangen zwischen Leben und Tod - sie irgendwie um Hilfe bitten wollen.

Dr. Heightmeyer informiert Weir. Teyla soll sich vorerst ausruhen, da sie wegen Kopfschmerzen in den letzten Tagen auch kaum schlafen konnte. Als Weir zu einem Aufzug geht, sieht sie plötzlich auch den verbrannten Mann. Teyla glaubt, dass die Antiker ihre Chancen erhöhen wollen, indem sie mehreren Leuten erscheinen. Heightmeyer vermutet aber, dass sich beide dies nur einbilden, und verschreibt ihnen einen Tag Urlaub.

 

Derweil besucht Sheppard McKay in dessen Labor. Rodney hat festgestellt, dass sein Wal noch immer unter der Stadt kreist und mittlerweile ist ein Artgenosse aufgetaucht. John schlägt vor, einen genaueren Blick zu riskieren und eilt zum Hangar. In der Krankenstation arbeitet Beckett an seinem Schreibtisch, als er plötzlich sieht, wie mehrere Antiker-Ärzte einen Mann mit schweren Verbrennungen behandeln. Nur kurz darauf sieht Ronon in einem Gang für einen Augenblick zwei Antiker aufgeregt an einer Konsole arbeiten.

 

McKay und Sheppard tauchen mit einem Jumper ins Meer und finden wenig später Rodneys Wal. Als sie näher herangehen, verspüren beide plötzlich starke Kopfschmerzen, offenbar ausgelöst durch die Echoorientierung der Wale. John beschließt, umzukehren. Plötzlich meldet Zelenka vom Kontrollraum aus, dass eine gewaltige Herde weiterer Wale auf sie zukommt.

Während in Atlantis immer mehr Leute die Geister sehen, ruft Zelenka Weir in den Kontrollraum.

Die Lage von John und Rodney wird kritisch. Sie beginnen aus Nase und Ohren zu bluten und schließlich verliert McKay das Bewusstsein. Mit letzter Kraft kann John den Jumper nach Hause bringen. Zelenka stellt fest, dass von überallher Walherden nach Atlantis schwimmen. Ihre Echoorientierung ist für Menschen aber höchst ungesund, weshalb die Wale irgendwie aufgehalten werden müssen. Teyla vermutet einen Zusammenhang zwischen der Ankunft der Wale und ihren Visionen. In seinem Krankenbett durchstöbert Rodney die Antiker-Datenbank und stößt auf ein Labor, in dem die Lantianer das Tierleben des Planeten erforschten. Er und John beschließen, einen Blick zu riskieren. Das Labor war bisher überflutet, wurde aber von den Asuranern repariert.

Kurz darauf trifft die Daedalus im Orbit ein. Weir ordnet an, dass kein weiteres Personal in die Stadt gebeamt wird, da immer mehr Leute von den EM-Wellen der Wale geschädigt werden. Ihr nächstes Opfer ist Teyla, die in einem Korridor mit Nasenbluten zusammenbricht. Ronon bringt sie zur Krankenstation. Colonel Caldwell ist von der Präsens der Wale nicht begeistert und schlägt vor, das Problem im Notfall mit einer Salve Drohnen zu lösen. Dies könnte etwas voreilig sein, denn Rodney entdeckt im Labor, dass die Antiker einst ein Gerät zur Kommunikation mit den Walen entwickelten. Es scheint, als wollten diese jetzt die Menschen warnen und die Geister, die alle sehen, werden zu eben diesem Zweck von den Walen ausgelöst. In der Krankenstation hat Teyla weiterhin Vision. Während sich ihr Zustand verschlimmert, erkennt sie immerhin, dass der verbrannte Mann ein Pilot der Antiker war.

Rodney kann endlich Antworten liefern. Offenbar wollten die Antiker die Wale nicht nur verstehen, sondern ihnen auch ihre Sprache beibringen. Dazu sendeten sie Audio- und Videosignale. Während des Experiments kam es wohl zu einem Zwischenfall, den die Wale in ihrer genetischen Erinnerung bewahrten. Die Visionen sind "Aufzeichnungen" dieses Zwischenfalls. Glücklicherweise haben die Antiker auch ein Gerät entwickelt, dass die Signale der Wale in Sprache umwandeln kann und Weir versteht sogar einige Worte. Sie erfährt, dass "Adaris angegriffen" wurde. Eine Suche in der Datenbank ergibt, dass die Adaris ein Forschungsschiff war, das vor 15 000 Jahren in der Nähe der Sonne des Planeten zerstört wurde. Einzig der Pilot schaffte es mit schweren Verbrennungen zurück nach Atlantis und konnte seine Leute warnen. Alle 15 000 Jahre erlebt der Stern nämlich eine massive Sonneneruption und sendet einen Protonenstrom aus, der alles Leben vernichten könnte. Und die nächste Eruption steht kurz bevor.

McKay und Zelenka sind sich schnell einig, dass die Wale die nahende Eruption bemerkten und die Menschen warnen wollen. Beim letzten Mal konnten die Antiker den Schutzschild der Stadt auf weite Teile des Planeten ausweiten. Nun haben die Menschen aber nur ein ZPM, weshalb das gesamte Ökosystem des Planeten auf dem Spiel steht. Während Rodney versucht, die möglichen Folgen dieses Zwischenfalls klarzumachen, fällt Elizabeth in Ohnmacht. John bringt sie zu Beckett und kommt dabei auf eine Idee. Er will mit dem ZPM die Schilde der Daedalus stärken und schon in der Nähe der Sonne den Protonenstrom vom Planeten weglenken. McKay ist nicht begeistert, hat aber keine Alternative auf Lager. Wenig später bricht die Daedalus daher auf und setzt den Plan in die Tat um. Das Schiff muss einiges einstecken, kann den Strom aber erfolgreich ablenken. Der Planet ist gerettet.

Schon kurz danach verlassen die Wale Atlantis wieder. Rodneys Wal bleibt noch etwas länger. Vom Balkon aus sieht McKay ihm nach. Er hat das Leben der Wale gerettet und seine Schuld damit beglichen.

 

Kritik:

Wie allgemein üblich muss nach einem (geldfordernden) Zweiteiler eine Sparepisode her. In der Regel sind dies Clipshows, aber diesmal hat man sich dazu entschlossen einfach auf vorhandenen Sets zu spielen, sprich Puddle Jumper, Atlantis und Daedalus. Aber...

Sparepisode heißt nicht gleich, das die Handlung darunter leiden muss. Zwar hat sie unter kritischen Blicken auch ihre Schwächen (wie beispielsweise soll sich ein funktionierendes Ökosystem auf einen Planeten entwickeln, der alle 15 000 Jahre getoastet wird und alle Lebewesen vernichtet) aber über die kann man hinwegsehen. „Echoes“ macht Spaß, was daran liegen mag, das man die richtigen Charaktere zusammen spielen ließ, wie McKay/Sheppard und Teyla/Ronon.

Interessant ist auch, dass Atlantis jetzt wieder etwas geheimnisvoller geworden ist. Dadurch das die Asuraner in der letzten Episode große Teile von Atlantis repariert hatten, die vorher unter Wasser lagen, kann man wie in Staffel 1 neue Bereiche entdecken. Zudem hat man jetzt wieder ZPM’s. Eines in Atlantis, eines auf der Odyssey und eines in der Antartika-Station auf der Erde.

Fazit: 4 von 5 Punkte

 

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