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Phantoms
3x09 Phantoms Major Leonards Team ist bei seiner letzten Außenmission verschollen. Es sollte ungewöhnliche Energiewerte, die unter anderem auch den Funk stören, untersuchen. Sheppard sieht mit einem Suchtrupp nach dem Rechten. Nach kurzer Zeit stolpern die Menschen über einige Genii-Leichen. Die Männer haben sich vor langer Zeit aus irgendeinem Grund offenbar gegenseitig umgebracht. Die Gruppe geht weiter und gelangt zu einer Höhle, in der sich der Ursprung der seltsamen Energiewerte befindet: ein ungewöhnliches Gerät in einem verlassenen Wraith-Labor. Daneben liegen zwei weitere Genii-Leichen. Diese haben sich vor ihrem Tod wohl an dem außerirdischen Generator zu schaffen gemacht. Nun sendet er kontinuierlich Energiewellen aus. McKay macht sich daran, das Gerät abzuschalten. Da stürmt Teyla herein. Sie hat Leonards Team gefunden. Die drei Soldaten liegen tot im Wald. Sie wurden von einer Erdenwaffe getötet. Von Leonard fehlt jede Spur. In der Nähe findet McKay die Videokamera, das Team sieht sich die Aufzeichnung an: Major Leonards Team fand kurz nach seiner Ankunft ebenfalls die toten Genii und die Höhle. Wenig später erschoss Leonard seine drei Kameraden. Kurz zuvor hört man einen der Männer nach der Prometheus rufen, dem Erdenkreuzer, der vor gut einem Jahr zerstört wurde. Sheppard beschließt, die Toten nach Atlantis zu bringen und später mit Verstärkung zurückzukommen. Als ein Marine das Stargate öffnen will, explodiert das DHD und Major Leonard feuert aus dem Hinterhalt in die Gruppe. Die beiden anderen Marines werden angeschossen, bevor der Major flieht. Das Wahlgerät ist völlig zerstört. McKay möchte zurück zur Höhle gehen. Nur wenn er den Wraithgenerator abschaltet, können sie Funkkontakt zu Atlantis herstellen. Beckett versorgt die beiden Marines. Er kann Barraso stabilisieren, Lieutenant Kagans Zustand ist aber kritisch. Er muss schnellstens operiert werden. In der Höhle macht sich McKay an den Generator. Die Aufgabe gestaltet sich schwierig, da die Genii offensichtlich am Generator herumpfuschten und schließlich versuchten, ihn mit Waffengewalt abzuschalten. Die organischen Komponenten haben sich regeneriert und wachsen nun unkontrolliert. Vor der Höhle wird Ronon hellhörig. Plötzlich sieht er zwei Wraith im Wald. Als Teyla und John Schüsse hören, gehen sie nach draußen und eilen Ronon hinterher. Während Weir sich auf Atlantis bereits Sorgen macht, muss Beckett Kagan nocheinmal operieren. Barraso ist wieder auf den Beinen und geht nach draußen, um Wache zu schieben. Im Wald schließen Teyla und Sheppard zu Ronon auf. Wieder lauert ihnen Leonard auf. Er schießt Teyla ins Bein. Ronon sieht allerdings nicht Leonard, sondern einen Wraith und verfolgt ihn weiter. John kümmert sich um Teyla, die wegen der Wunde nicht alleine laufen kann. Für einen kurzen Moment sieht er an ihrer Stelle seinen alten Kameraden Holland. Etwas später finden die beiden Leonards verlassenen Unterschlupf und machen darin Rast. Teyla fürchtet, dass der Generator John bereits beeinflusst, der winkt aber ab. Plötzlich hören sie draußen Schüsse. Leonard schießt planlos in die Büsche. Als er keine Munition mehr hat, kommt Sheppard heraus und vesucht ihn zu beruhigen. Der Major sieht sich aber von Goa'uld-Supersoldaten umzingelt. Schließlich nimmt er eine Granate und sprengt sich. John hört kurz darauf mehrere Jeeps. Teyla hört nichts. Zur gleichen Zeit versucht Zelenka von Atlantis aus erfolglos, das Außenteam zu kontaktieren. Weir lässt ein UAV schicken. In der Höhle versucht Beckett, Kagan zu retten, doch der Lieutenant stirbt auf dem Operationstisch. Wenig später kommt Barraso zurück und bemerkt, dass Kagan noch lebt. Carson wendet sich besorgt an Rodney. Er ist sich sicher, dass Kagan zuvor tot war. McKay vermutet, dass der Generator schuld ist. Offenbar wollten die Wraith mit dem Gerät ihre Fähigkeit zur Gedankenmanipulation verbessern. Der Eingriff der Genii hat es nun außer Kontrolle gebracht. Plötzlich bemerkt Rodney, dass der Energieausstoß steigt, obwohl er schon maximal sein müsste. Colonel Sheppard kann sich der Wirkung der Strahlung nicht mehr länger entziehen. Teyla, die dank ihrer Wraith-DNS offenbar immun ist, versucht ihn in der Realität zu halten, doch schließlich sieht John sich in der Wüste Afghanistans. Er hat einen Helicopter gestohlen, um seinen vermissten Freund Holland zu retten, wurde dabei aber abgeschossen. Nun verstecken sich die beiden in einem alten Hubschrauberwrack vor den Taliban. Teyla redet auf John ein, kommt aber nicht zu ihm durch. In der Luft taucht ein UAV von Atlantis auf. Ronon erkennt die Aufklärungsdrohne allerdings als Wraith-Dart und schießt sie kurzerhand ab. Zelenka verliert den Kontakt zur Drohne, kann aber eine Fehlfunktion aufgrund der Energiewellen nicht ausschließen. Weir will kein weiteres Team in die unbekannte Lage schicken. In der Höhle stellt Beckett wieder fest, dass Kagan nicht mehr atmet. Dieses Mal holt er Barraso hinzu um die Diagnose zu bestätigen. Die beiden versuchen, ihn wiederzubeleben. McKay arbeitet derweil fieberhaft am Generator, doch dieser droht zu überladen. Um ihn abzuschalten, benötigt Rodney Becketts Hilfe. Der hat aber keine Zeit, da er und Barraso Kagan gerade noch zurückholen konnten. Rodney macht Carson darauf aufmerksam, dass Sergeant Barraso tot in einer Ecke sitzt. Er ist schon lange verblutet. Unterdessen schleicht Ronon zu Leonards Lager. Er sieht anstatt Sheppard einen Wraith, während dieser ihn als Taliban erkennt. Bei einem kurzen Schusswechsel wird Dex am Arm getroffen und flieht wieder. Sheppard nutzt die Chance, um Teyla zur Höhle zurückzubringen. Dort will Carson Rodney beim Ausschalten des Generators helfen. Plötzlich sieht er Barraso wieder. Der Sergeant drängt ihn, sich weiter um Kagan zu kümmern. Schließlich kann die Halluzination Beckett sogar dazu bringen, mit Kagan nach draußen zu fliehen. McKay ist derweil mit seinem Latein am Ende. Als er die Überladung nicht mehr stoppen kann, stürmt er ebenfalls nach draußen. Die befürchtete Explosion bleibt aber aus. McKay hat auch nur halluziniert. Da treffen John und Teyla ein. Sheppard sieht in Rodney einen Taliban und schießt ihn kurzerhand nieder. Verletzt weist dieser Teyla an, den Generator abzuschalten. Teyla gelingt es, John dazu zu bringen, sie in die Höhle zu tragen, wo die beiden den Generator abschalten können und die Halluzinationen damit beenden. Im Wald findet Sheppard kurz darauf Beckett und Kagan. Der junge Lieutenant wird überleben. Während das Team darauf wartet, von der Deadalus abgeholt zu werden, erkundigt sich Teyla bei John, ob er Holland damals retten konnte, was der Colonel verneint. Teyla tröstet ihn damit, dass er dieses Mal erfolgreicher war.
Kritik: „Phantoms“ ist trotz einiger Rückblicke in Sheppards Vergangenheit eine schwache Episode ganz nach dem Prinzip ‚Planet der Woche’. Man merkt deutlich, dass ein Großteil der Story auf Zeitschinderei aus ist und so was macht nicht wirklich Spaß. Das einzige was halt wirklich an der Episode interessant ist, ist Sheppards Rückblicke, von denen man ja bisher nur wenig Erfahren hat. Im Pilotfilm hat man ja die Infos bekommen, das er nur noch in der McMurdoch Basis fliegen darf, weil er sich damals gegen Befehle gestellt hat um einen Kameraden zu retten. Hier bekommen wir endlich die Hintergründe. Fazit: 2 von 5 |
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