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McKay und Mrs. Miller
03x08 McKay und Mrs. Miller
In ihrem gemütlichen Haus auf der Erde spielt Jeannie Miller mit ihrer Tochter. Plötzlich fängt sie an zu schreiben und etwas später ist das gesamte Wohnzimmer mit mathematischen Formeln übersäht. Nach anfänglichem Zögern beschließt Jeannie, den Beweis an ihren alten Professor zu senden. Einige Tage später bekommt sie Besuch von Colonel Samantha Carter. Kurz darauf wird McKay von Atlantis zur Erde beordert. Man benötigt seine Hilfe mit seiner Schwester.
Rodney reist sofort zur Erde, wo Carter ihm Jeannies Arbeit zeigt. McKay ist zunächst skeptisch. Immerhin hat seine Schwester seit vier Jahren nichts mehr veröffentlicht und er hat seither auch nicht mehr mit ihr gesprochen. Carter erklärt, dass der Beweis weitreichende Folgen haben könnte. Allerdings weigert sich Jeannie, die Vertraulichkeitserklärung zu unterzeichnen. Rodney soll mit ihr reden.
Widerwillig geht er sie besuchen. Jeannie ist sehr überrascht, ihren Bruder wiederzusehen und bemerkt recht schnell, weshalb er hier ist. Sie beharrt aber darauf, dass sie nichts unterschreiben wird. Immerhin springt für Rodney eine Einladung zum Essen heraus. Beim Abwasch versucht er nocheinmal, seiner Schwester ins Gewissen zu reden. Jeannie ist aber nicht bereit, ihre Familie womöglich für Monate zu verlassen - nicht nach den schlechten Erfahrungen mit ihrem Bruder in der Vergangenheit. Schließlich hat Rodney genug und lässt sich mit ihr auf die Deadalus beamen. Jeannie ist vom Anblick der Erde überwältigt. Carter weiht sie in das Geheimnis des Stargate-Programmes ein. Jeannies theoretischer Beweis könnte in Kürze bereits eine für die Erde wichtige praktische Anwendung finden, doch dazu ist ihre Hilfe nötig. Sie bittet um etwas Bedenkzeit.
Natürlich sagt Jeannie schließlich zu und so macht sich die Daedalus auf den langen Weg zur Pegasus-Galaxie. Unterwegs bringt Carter Jeannie über Funk auf den aktuellen Stand: Rodney fand vor einem Jahr eine Anlage zur Erzeugung von Nullpunktsenergie. Seither versuchen Forscher, diese Technik in den Griff zu bekommen. Aktuell arbeitet man daran, die gefährlichen Partikel, die damals zur Katastrophe führten, in einem Paralleluniversum zu erzeugen und die Energie von dort zu holen. Jeannies Beweis hilft dabei, eine Brücke dorthin zu öffnen. Allerdings liegt noch viel Arbeit vor ihnen. Während sich die Geschwister McKay mit der Theorie beschäftigen, erhält Zelenka Anweisungen, um eine Kammer auf Atlantis für das Experiment vorzubereiten. Pünktlich zur Ankunft der Daedalus ist alles fertig. Rodney verschwendet keine Zeit und macht sich an den ersten Test. Der Generator wird erfolgreich aktiviert und alles scheint zu klappen. Das Team lässt ihn für eine Weile bei geringer Leistung laufen, um zu sehen, was passiert. In der Nacht gibt es aber ein Problem. Zelenka lässt den Generator abschalten und entdeckt in der Kammer einen zweiten Rodney McKay.
Weir ruft McKay und Sheppard zu sich. Der fremde McKay (im Folgenden als "Rod" bezeichnet) behauptet aus einem Paralleluniversum zu kommen und will mit Rodney sprechen. Offensichtlich hat das Experiment entgegen aller Erwartungen ein bewohntes Paralleluniversum angezapft. Rod erzählt Rodney, dass sich in seinem Universum ein Riss in der Raum-Zeit gebildet hat. Beschützt von einem Antiker-Personenschild beamte er sich in die Anomalie, um die andere Seite zu warnen. Rodney verspricht, das Experiment nicht weiterzuführen. Damit ist Rods Arbeit getan, allerdings ist er nun gestrandet. Rodney ist von der Vorstellung, dass ein Doppelgänger von ihm permanent in Atlantis lebt, gar nicht angetan.
Der neue McKay lebt sich recht gut ein, da er deutlich lockerer und offener als Rodney ist. In seinem Universum läuft manches anderes und er versteht sich umgehend sehr gut mit Sheppard, seinem Team und Jeannie. Die Idylle wird allerdings von Zelenka gestört. Er startet den Generator wieder, da die Brücke zwischen den Universen immer noch existiert und wohl auch die Anomalie bei Rods Atlantis. Da keine Energie abgezogen wurde, hat sich die Lage noch verschlimmert. Das Team muss schnell handeln, bevor der Schaden in Rods Universum nicht mehr zu beheben ist. Während sie an einer Lösung arbeiten, fordert Rodney Jeannie auf, sich von Rod fernzuhalten. Seine Schwester lässt sich aber nicht herumkommandieren und macht ihn darauf aufmerksam, was für ein miserabler Bruder Rodney in der Vergangenheit war. McKay ist schockiert, erkennt aber wenig später, dass sie wohl recht hat. In der Zwischenzeit schafft Zelenka eine Möglichkeit, Nachrichten aus Rods Universum zu empfangen. Diese wurden auch schon gesendet: Rods Leute haben eine Lösung für ihr Problem. Diese könnte aber unser Universum vernichten.
In Windeseile improvisiert das Forscherteam eine Lösung. Jeannie schlägt vor, die Brücke mit einem gewaltigen Energiestoß zu schließen. Dieser würde zwar das ZPM erschöpfen, die Situation aber entschärfen. Weir stimmt zu. Bei den Vorbereitungen wendet sich Rod an Rodney. Er sieht eine Möglichkeit, nach Hause zurückzukehren, wenn er im richtigen Moment in die Anomalie gebeamt wird. Rodney bezweifelt, dass dies funktioniert, doch Rod will das Risiko eingehen. Kurz darauf wird er auf die Daedalus gebeamt und McKay startet den Energiestoß. Der Plan funktioniert und die Brücke kollabiert. McKay erhält den Energiestoß aber aufrecht, um sicherzugehen, dass Rod es nach Hause schafft. Als er schließlich abschaltet, ist das ZPM bereits völlig leer.
Kurz bevor Jeannie zur Erde zurückkehrt, zeigt Sheppard ihr das Abschiedsvideo von Rodney. Jeannie ist überrascht von dieser ungeahnten Seite an ihrem Bruder. Wenig später verabschiedet sie sich von Rodney und der verspricht, sich in Zukunft zu bessern.
Kritik: McKay und Mrs. Miller ist eine anstrengende Episode. Das sei gleich zu Anfang einmal gesagt. Ein Technobabbel-Feuerwerk wird nach dem anderen abgeschossen, so dass man gerade wenn man das englische Original schaut schon nach den ersten zehn Minuten kaum mehr durchsieht. Als Negativ würde ich auch den erneuten Auftritt von Amanda Tapping als Sam Carter einstufen. Scheinbar haben die Produzenten immer noch nicht genug Vertrauen in Atlantis gefunden, um die Serie endlich mal auf eigenen Füßen stehen zu lassen. (Aber das wird sich wohl nicht vermeiden lassen, wenn Carter in der vierten Season mit an Bord kommt) Positiv hingegen ist Kate Hewlett, David Hewletts Schwester, die hier auch in der Serie McKay’s Schwester mimt. Man merkt recht deutlich, dass sie David Hewletts Schwester ist, und entsprechend natürlich wirken Jeannie und Rodney auch zusammen auf dem Bildschirm. David Hewletts Doppelauftritt ist nett anzusehen und zeigt wieder einmal, was für ein Schauspieler in ihm steckt. 3 von 5 |
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