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Rache
03x19 Rache (OT: Vengeance) Die Atlantis-Expedition hat schon seit einiger Zeit nichts mehr von den Taranianern (siehe 2x19 Inferno) gehört, weshalb Sheppards Team nach dem Rechten sehen soll. Die neu errichtete Siedlung ist völlig verlassen. Allerdings entdeckt Rodney ein Lebenszeichen in einem uralten unterirdischen Tunnelsystem. Die vier gehen hinunter und sehen sich um. Schon nach kurzer Zeit finden sie einen großen Kokon, dessen Insasse aber bereits geschlüpft ist. Weir ist begierig auf einen Statusbericht und lässt Kontakt zu Sheppards Team herstellen. Der Colonel informiert sie über den aktuellen Stand, weshalb Elizabeth ein Team von Marines hinterherschickt. Kurz darauf entdeckt Ronon mehrere Leichen. Sie alle waren Taranianer und alle haben die gleiche Wunde am Hals, die verdächtig an Iratus-Käfer erinnern.
Im Nebenraum findet sich ein Labor. Jemand hat offenbar mit den Insekten herum experimentiert. Rodney meldet sich wieder zu Wort, da sich das unbekannte Lebenszeichen sehr schnell auf ihre Position zubewegt. Das Team macht sich auf einen Kampf gefasst, als sie plötzlich ein Funkspruch erreicht. Die Marines sind eingetroffen. Sheppard weist sie an, bei der Siedlung zu warten. Als das Lebenszeichen nicht näher kommt, wagen sich die vier auf den Gang hinaus. Plötzlich wird Ronon von einem mannsgroßen Käfer angegriffen. Dessen Körperpanzer schützt hin vor den Gewehrkugeln und erst als Dex mit seinem Schwert einen Arm abhackt, ergreift das Monster die Flucht. Das Marine-Team befindet sich derweil immer noch beim Sternentor, als dieses sich unerwartet öffnet, ein Wraith-Dart hindurchkommt und die Männer aufsammelt.
Sheppards Team macht sich an die Verfolgung des Riesenkäfers, um ihm den Rest zu geben. Der Handscanner führt sie überraschenderweise aber zu einer großen Halle voller Kokons, deren Inhalt noch nicht geschlüpft ist. Zur gleichen Zeit wird Weir auf Atlantis informiert, dass sich das Marine-Team gemeldet hat. Es befinde sich zehn Kilometer landeinwärts, wo die Taranianer angeblich eine neue Siedlung auf fruchtbarerem Boden errichten wollen. John und Ronon durchsuchen die Bruthalle, finden das verletzte Monster aber nicht. Bevor sie weitersuchen, platzieren sie einige Sprengsätze an den Kokons und sprengen sie. Dann geht die Suche weiter. Als McKay das Lebenszeichen plötzlich hinter ihnen entdeckt, wird klar, dass der Angreifer den Komplex deutlich besser kennt als sie. Teyla schlägt vor, Verstärkung zu holen. Auf dem Weg zum Sternentor unterhält sich das Team über den Angreifer. Teyla hat noch nie etwas Vergleichbares gesehen und die anderen sind sich einig, dass er sowohl an einen Menschen, als auch an einen Iratus-Käfer erinnerte. Womöglich entstand er auf ähnliche Art, wie einst die Wraith. Sheppard ist mittlerweile beunruhigt, da sie das Marine-Team nicht antreffen und es sich auch nicht über Funk meldet. Als McKay das Tor anwählen will, reagiert das DHD nicht. Jemand hat den Kontrollkristall entfernt, um sie festzusetzen. Dieser Jemand befindet sich in den unterirdischen Gängen: Michael.
Rodney und Teyla schlagen vor, beim Tor darauf zu warten, dass Atlantis sich meldet. Dies könnte aber noch Stunden dauern. Sheppard will lieber nach den Marines suchen. Also geht das Team zurück zur Siedlung, um die Gänge zu durchkämmen. Dort schlägt Teylas ‚Spinnensinn’ Alarm. Sie ist sich aber nicht sicher, ob sie die Anwesenheit eines Wraith spürt. McKay entdeckt mit dem Scanner ein zweites Lebenszeichen, das aus dem Nichts aufgetaucht ist. Das Team arbeitet sich langsam durch die Gänge, als Teyla plötzlich von den anderen getrennt wird. In einer dunklen Kammer trifft sie auf Michael. Die drei Männer werden gleichzeitig vom Riesenkäfer angegriffen. Dieses Mal kann Ronon ihn aber töten. Als sie die Tür zu Teyla öffnen, finden sie dahinter nur einen leeren Raum. McKay lokalisiert zwei Lebenszeichen mit dem Scanner. Kurz darauf verschwinden die. Ein Teil des Komplexes ist offensichtlich abgeschirmt.
Teyla erwacht an einen OP-Tisch gefesselt in Michaels Labor. Der Wraith offenbart ihr, dass er die Taranianer im Zuge eines Experiments getötet hat. Der Wraith-Schwarm, der ihn aufsammelte hielt ihn für unrein. Michael konnte fliehen und begann im Untergrund mit der Züchtung einer kleinen Armee aus Monstern, die ihn vor den Wraith und den Menschen schützen soll. Die Zerstörung der Bruthalle ist nur ein kleiner Rückschlag, da Michael noch weitere solcher Stätten hat, sowohl in diesem Komplex, als auch auf anderen Planeten. Die Zucht kann weitergehen, solange er Menschen zur Hand hat, mit denen er seine Iratus-Käfer füttern kann - und Teyla ist die nächste.
John, Ronon und Rodney kommen an eine verschlossene Tür, die offenbar in den abgeschirmten Bereich führt. Sheppard sprengt sie kurzerhand. Michael bleibt dies natürlich nicht verborgen, weshalb er eines seiner Monster losschickt. Teyla warnt ihn, dass Weir weitere Teams schicken wird. Michael hat aber einen Marine dazu benutzt, Atlantis mitzuteilen, dass alles in Ordnung sei. Er wiegt sich in Sicherheit und holt einen Iratus-Käfer aus dem Käfig, um Teyla auszusaugen. Die Männer finden derweil in den Gängen die Leichen der Marines. Kurz darauf werden sie wieder von einem Riesenkäfer angegriffen. Allerdings hat McKay erkannt, an welcher Stelle der Körperpanzer schwächer ist, wodurch Ronon ihn erschießen kann. Kurz darauf erreichen die drei das Labor und können Teyla in letzter Sekunde vor dem Iratus-Käfer retten. Michael hat sich aber aus dem Staub gemacht. McKay will versuchen, Michaels Datenbank im Labor anzuzapfen. Ronon und Sheppard machen sich an die Verfolgung von Michael.
Die beiden Männer teilen sich an einer Kreuzung auf. Im Labor ist McKay beeindruckt, wie viel Michael in so kurzer Zeit erreicht hat. Teyla äußert Verständnis für die Haltung des Ex-Wraith - immerhin hat er durch das Experiment der Menschen alles verloren. Trotzdem darf er nicht entkommen. Rodney gelingt es, die Abschirmung des Bereichs auszuschalten, wodurch er wieder Funkkontakt zu Sheppard herstellen kann. Außerdem entdeckt er mit dem Scanner eine große Herde von Riesenkäfern in der Nähe von Sheppard. Michael lässt sie gerade frei. Auch Ronon bekommt es mit den Käfern zu tun, kann sich aber recht gut gegen sie durchsetzen. In einem der Gänge steht Sheppard unerwartet Michael gegenüber. Die beiden zielen mit ihren Waffen aufeinander, während die Käfer immer näher rücken. Sheppard verlangt die Kontrollkristalle für das DHD, doch Michael weigert sich, diese herauszugeben. Unerwartet senkt der Wraith dann doch seine Waffe und Sekunden später fällt ein Riesenkäfer über Sheppard her. Während Michael die Flucht ergreift, kommt Ronon dem Colonel zu Hilfe und tötet das Monster. Die beiden machen sich auf den Weg zur Oberfläche und auch Teyla und Rodney sind dorthin unterwegs. Eher zufällig finden John und Ronon einen Schacht, der sie zur Oberfläche führt und dank eines noch größeren Zufalls ist dort Michaels Wraith-Dart geparkt. Sheppard startet das Fluggerät, sammelt Dex, Teyla und McKay im Wald ein und flieht durch das Stargate. Wenig später kehrt das Team nach Atlantis zurück. Den Dart haben sie auf einem anderen Planeten geparkt. Wenig später trifft Teyla auf eine besorgte Elizabeth. Rodney hat die Daten aus Michaels Labor durchgesehen. Offenbar erfuhr der Ex-Wraith aus der Atlantis-Datenbank von den Taranianern. Außerdem hat er inzwischen auf mehreren Planeten schon hunderte von Riesenkäfern gezüchtet. Das macht ihn zu einer ernstzunehmenden Bedrohung und die Menschen sind vermutlich sein erstes Ziel.
Kritik: Michael (Connor Trinneer) ist zurück und hat eine Horde von Monstern im Gepäck, die dem Atlantis-Team das Leben schwer machen. "SGA goes Alien" lautet das Motto von "Vengeance". Die Story der Folge ist für Stargate Atlantis-Verhältnisse ungewöhnlich düster. Denn die Tatsache, dass wir das Volk, das Michael ermordet, schon aus einer früheren Folge kennen, macht die Sache noch ein wenig bedrückender. Michael hat sich zu einer ernstzunehmenden Gefahr entwickelt und inzwischen können sich die Leute von Atlantis eigentlich nur noch in Schadensbegrenzung üben. Diese Folge bietet einen guten Anfang für einen Potentiellen neuen Handlungsstrang mit neuen Gegnern, da die Genii ja inzwischen nicht mehr DIE Gefahr sind. Fazit: 4 von 5 |
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