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Der Eindringling [The Intruder]

2.02 - The Intruder

 

Weir, Sheppard, McKay und Doc Beckett sind allesamt auf der Daedalus, die sich auf dem Rückweg von der Erde nach Atlantis befindet. Bei diesem Heimatbesuch ist Sheppard zum Lieutenant Colonel ernannt worden.

 

Natürlich verläuft der Flug nicht problemlos, es gab anscheinend einen Unfall infolgedessen ein Crewmitglied gestorben ist. Zufälligerweise ist zu dem Zeitpunkt als das Crewmitglied gestorben ist, auch die Kamera ausgefallen, wie auch einige andere Systeme, so dass es erstmal so aussieht, als wäre der Unfall von einem Kurzschluss verursacht worden.

McKay schlägt vor eine Systemanalyse vorzunehmen, doch da man dafür den Hyperraum verlassen müsste, lehnt Caldwell dieses ab. 

 

Weir kritisiert diesen Befehl vor den anderen, was ihr ein Gespräch mit Caldwell unter vier Augen einbringt. Er kritisiert ihren Führungsstil, und sagt ihr, dass sie ihre Meinung für sich behalten soll oder sie zumindest nicht vor der Mannschaft äußern sollte.

 

In einem Rückblick erfährt man, warum Caldwell nicht sonderlich gut auf Weir zu sprechen ist: Man sieht den Besprechungsraum im SGC, wo sich Weir, Caldwell, General Landry und diverse Stabschef zusammengesetzt haben um über die Zukunft von Atlantis zu sprechen. Weir ist der Meinung, dass sich die Ressourcen, die man benötigt durch das ZPM etwas minimieren, andererseits ist sie der von Caldwell vorgeschlagenen Verstärkung der militärischen Präsenz nicht abgeneigt. Deshalb möchte sie auch, dass Sheppard wieder mit zurück nach Atlantis kommt, aber eigentlich haben andere schon Caldwell für den Posten als militärischeren Kommandanten vorgesehen.

Doch Weir verteidigt Sheppard und meint auch, dass man ihn doch einfach befördern soll, wenn denn sein Rang zu niedrig wäre – schließlich hat sie den Präsidenten hinter sich. 

 

Auf der Daedalus versucht McKay weiterhin Caldwell von Wichtigkeit des Vorfalls zu überzeugen, da er auf weitere Unstimmigkeiten gestoßen ist, was aus dem Unfall einen Mord machen würde. Außerdem hat der verstorbene kurz vor seinem Tod ein Programm untersucht, mit der er korrupte Programme ausschalten wollte.

Da dies nun doch ein Zufall zuviel ist, ist Caldwell nun bereit die Systemanalyse durchführen zu lassen und befiehlt den Hyperraum zu verlassen.

 

Als Rodney und ein weiterer Techniker die System überprüfen, bricht auf einmal ein Kühlungsrohr, als der Techniker etwas entdeckt. Die beiden müssen den Raum verlassen. Der Techniker rettet sich in eine Luftschleuse, die sich öffnet, ohne dass er oder McKay etwas dagegen tun könnten… Dies ist dann schon Opfer Nummer 2.

Damit sind die Fehlfunktionen inzwischen mehr als unwahrscheinlich. Weir kann sich nicht vorstellen, dass irgendjemand aus dem Team zu so etwas fähig sein könnte, doch Caldwell teilt diese Einstellung nicht, weil er bei der Auswahl der Neulinge nicht wirklich mitreden konnte…

 

In einem weiteren Rückblick sieht man wie Beckett und Weir Akten studieren, um zu entscheiden, wer außer Beckett als ärztliches Personal mit nach Atlantis kommen soll. Dabei fällt Weir auf, dass der Name ihres Freundes – Dr. Simon Walles – nicht mit auf der Liste ist. Er hat zwar die Sicherheitsfreigabe und weiß somit über alles Bescheid, hat sich aber noch nicht für die Mission nach Atlantis angemeldet.

Als Weir ihn zur Rede stellt, stellt sich letztendlich heraus, dass er die Erde nicht verlassen möchte und zudem jemanden neues “getroffen“ hat… 

 

Als Rodney auf der Daedalus wieder den Asgard-Kontrollraum betritt, berichtet ihm Hermoid - der Asgard an Bord - dass er eine Anomalie gefunden hat. McKay schickt diese Anomalie durch den Übersetzer und stellt fest, dass es sich um einen Wraith-Virus handelt, der sich in vielen Systemen festgesetzt hat, vor allem aber in der Navigation.

Man vermutet, dass dich der Virus erst entpacken musste und deshalb erst jetzt Auswirkungen zu spüren sind. Man geht davon aus, dass das Schiff zu den Wraith zurück fliegen soll, um unter anderem Informationen über neue Weidegründe zu liefern.

Plötzlich fängt das Schiff an Informationen zu senden und niemand kann das abstellen. McKay sieht die einzige Lösung in der Abschaltung aller Systeme und einer nachfolgenden Einspielung der Backups. Da die Datenübertragung jedoch gleich gestoppt werden muss, schlägt Sheppard eine etwas radikale Lösung vor: Die Zerstörung der Sendeantennen mithilfe einer F-302. Gesagt, getan und soweit funktioniert auch alles, nur macht sich kurz darauf die F-302 selbstständig. Gerade noch rechtzeitig kann man Sheppard wieder an Bord beamen.

 

Nach mehreren Neustarts kann man den Virus endlich aus dem System verbannen, so dass man letztendlich doch noch Atlantis erreicht.

Teyla heißt die Reisenden willkommen und berichtet, dass sich die Wraith weiterhin mit Angriffen zurück halten, das Täuschungsmanöver scheint nach wie vor zu funktionieren.

Und auch wenn von Ford noch niemand etwas gehört hat, kehrt langsam wieder der Alltag in Atlantis ein.

 

ENDE

 

Fazit:

Gute Folge, auch wenn der Ausgang von vornherein klar ist. Als man erfährt, dass die Ursache der Vorfälle ein Virus ist, ist die Spannung eigentlich fast schon weg, aber die Folge bleibt trotzdem interessant, durch die diversen Rückblicke auf die Geschehnisse auf der Erde, die einigen Charakteren endlich mal wieder etwas mehr Hintergrund verleiht.

 

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