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Die Belagerung (3) [The Siege (3)]
2.01 - The Siege, Part III
Die Folge beginnt mit einem Rückblick auf die letzen beiden Folgen, damit man sich wieder etwas orientieren kann. Sprich: Der neue Kommandant - Colonel Everett - fällt einem Wraith zum Opfer (überlebt aber noch haarscharf), Teyla ist verschwunden, Sheppard fliegt in das Wraith-Schiff und Ford ist von Wraith umzingelt…
Ford feuert auf die Wraith, die ihn umzingeln, kann es jedoch nicht verhindern, dass einer anfängt ihn “auszusaugen“, doch bevor er sein Werk vollenden kann, zündet ein Soldat eine Handgranate, woraufhin Ford und der Wraith zusammen übers Geländer gen Wasser purzeln.
Sheppard fliegt währenddessen in das Wraith-Schiff, dass kurz darauf explodiert.
In der Basis entdeckt man ein weiteres Schiff in der Umlaufbahn, aber kurz darauf kann schon Entwarnung gegeben werden, denn es ist die Daedalus, sprich die Verstärkung von zu Hause. Die Daedalus versucht das Wraith-Mutterschiff mit Raketen anzugreifen und zu zerstören, ist dabei jedoch relativ erfolglos.
McKay ist indessen mit einem ZPM unterwegs, um das Schutzschild von Atlantis wieder zu aktivieren. Dabei stoßen er und seine Eskorte auf Wraith, diese können jedoch durch Teyla ausgeschaltet werden. Sie konnte keinen Kontakt mehr mit den anderen aufnehmen, weil ihr Funkgerät zu Bruch gegangen ist.
Auf der Daedalus wird entschieden, dass man versuchen will, Sprengköpfe direkt an Bord des Wraith-Schiffes zu platzieren, was dann auch mit Erfolg gelingt. Die Kreuzer der Wraith verschwinden daraufhin in den Hyperraum, während die kleineren Jäger sich auf einen Kamikazeflug Richtung Stadt machen. Das Schutzschild kann jedoch noch gerade so rechtzeitig aktiviert werden.
Als Sheppard kurz darauf zurück nach Atlantis gebeamt wird, fällt ihm als erstes Doc Weir um den Hals, sichtlich erleichtert, dass er noch am Leben ist. Sie berichtet ihm, dass Colonel Everett ihn sehen möchte, er liegt sichtlich angeschlagen im Krankenflügel. Everett entschuldigt sich bei Sheppard für seine Vorwürfe und stirbt kurz darauf mit erleichtertem Gewissen.
Da man noch immer keine Spur von Ford hat, schlägt Sheppard vor die Sensoren der Stadt auf das umliegende Wasser auszuweiten und prompt findet man ihn – und den Wraith, der noch immer an ihm “hängt“. Die beiden werden in die Krankenstation gebeamt.
Doc Beckett stellt fest, dass Ford nur noch am Leben ist, weil der Wraith ihm eine Art Enzym gegeben hat, was das Opfer beim Nährprozess stärker macht, damit die Wraith länger was zu futtern haben. Problem ist nur, dass Ford nun wahrscheinlich abhängig von diesem Enzym sein wird.
Dieses sind jedoch nicht die einzigen schlechten Nachrichten, denn auf den inzwischen wieder funktionierenden Tiefenraumsensoren werden 12 weitere Wraith-Mutterschiffe auf dem Weg nach Atlantis geortet. Man hat noch etwa 46 Stunden bis zu deren Ankunft…
Statt wie sonst auf den Angriff zu warten, beschließt man dieses Mal in die Offensive zu gehen und fängt die Wraith an ihrem letzten Zwischenstopp vor Atlantis ab. Man kann dabei auch zwei weitere Schiffe zerstören, bevor die Wraith sich gegen die neue Taktik wappnen können. Angeschlagen flüchtet die Daedalus nach Atlantis.
Ford steht inzwischen in Weirs Büro, um sich zum Dienst zurück zu melden. Eins seiner Augen ist schwarz und die betroffene Gesichtshälfte sieht auch nicht allzu gesund aus.
Kurz darauf ist auch schon Doc Beckett im Büro und fragt Ford warum er von der Krankenstation getürmt ist. Nachdem Ford den Doc angegriffen hat, geht er sichtlich perplex erstmal freiwillig mit zurück, türmt aber nicht lang danach schon wieder, nachdem er den mit Waffengewalt Doc gezwungen hat, ihm den Rest des Enzyms zu geben.
Inzwischen sind auch die Wraith in Atlantis angekommen und nehmen die Stadt unter Feuer, wobei das Schutzschild noch standhält, aber bei andauerndem Beschuss kann es sich dabei nur um Tage handeln bis es versagt. Da immer wieder mit Angriffen der Wraith zu rechen ist, beschließt man zu einer List zu greifen. Mit der Tarntechnologie will man die Stadt unsichtbar machen, nachdem man eine Selbstzerstörung mithilfe eines Sprengkopfes vorgetäuscht hat. Problem dabei ist nur, dass die Stadt zwar unsichtbar, aber ohne Schutzschild sein würde.
Um den Beschuss zu stoppen, nimmt Teyla mit den Wraith gedanklich Kontakt auf, um sie davon zu überzeugen, dass sie bei weiterem Beschuss die Stadt mithilfe der Selbstzerstörung vernichten würde und prompt hört der Beschuss auf. Und auch der Trick mit der vorgetäuschten Selbstzerstörung funktioniert, die Wraith ziehen von dannen.
Sheppard macht sich währenddessen auf die Suche nach Ford und findet ihn auch, kann jedoch nicht verhindern, dass er mit einem Jumper durch’s Stargate flüchtet…
ENDE
Fazit:
Wow, was für ein Staffelauftakt. Colonel Everett wird niemand eine Träne nachweinen und auch Ford nimmt langsam Abschied, ihn wird man jedoch noch in einigen Folgen zu sehen bekommen. Außerdem ist schon eines der neuen Gesichter mit dabei, der Kommandant der Daedalus, Colonel Steven Caldwell. Den Akte X Fans unter uns wird dieses Gesicht sehr bekannt vorkommen – Mitch Pileggi (a.k.a. Assistant Direktor Skinner ;)
Die Story ist spannend und das Zuschauen macht viel Spaß, da es Schlag auf Schlag geht. Die Taktik mit der Tarnung ist clever, so dass man erstmal nix mehr von den Wraith zu befürchten hat. Angemerkt sei auch noch, dass sich auf der Daedalus ein Asgard befindet, der für einige Lacher sorgt, weil er nicht immer mit den Entscheidungen der Menschen einverstanden ist und auch ein Asgard kann wunderschön die Augen verdrehen… ;)
Wie gesagt, ein gelungener Staffelauftakt, der Lust auf mehr macht, gerade weil man auch wissen will, was aus Ford wird…