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Alien Guide - Die Andorianer |
 
Andor, ist der achte von neun Planeten, die den orangen Zwergstern Epsilon Indi
umkreisen. Der Heimatplanet der Andorianer ist eigentlich ein Mond, der den
gigantischen Gasriesen ‚Hahrwed‘ umkreist. Äußerlich eine Eiswüste, unter deren
Oberfläche sich aber eine humanoide Insektengattung entwickelt hat. Geotherme
Energien versorgen die unterirdischen Städte, und lassen die Temperaturen auf knapp
auf Null Grad steigen.
Außer den Andorianern ist der Föderation keine Rasse bekannt, die
Charakteristika der Säugetiere und der Insekten in sich vereint. Wie alle
Säugetiere haben auch sie ein inneres Skelett an dem die Muskulatur des Körpers
hängt. Allerdings haben sie auch ein geringes äußeres Skelett, das ihre
Gliedmaßen und ihren Torso schützt und ihnen so größere Stärke verleiht.
 Das andorianische Auge besteht aus Strängen, die Intensität wahrnehmen können,
aber keine Farben sehen. Diese Aufgabe wird von den beiden Antennen auf ihren Kopf übernommen. Diese Antennen nehmen nicht nur Geräusche wahr, sondern können
durch ein komplexes Netz von lichtempfindlichen Kegeln auch visuelle
Informationen weitergeben. Durch diese Kegel können die Andorianer nicht nur das
menschliche Farbspektrum sehen, sondern haben auch begrenzten Zugang zum
infraroten Bereich. Die Zusammenarbeit von vier lichtempfindlichen Organen führt
dazu, dass die Andorianer “quadroskopisch” sehen und dadurch eine hervorragende
Tiefenwahrnehmung haben.
Andorianer mögen zwar gewalttätig sein, doch anderen Spezies gegenüber verhalten
sie sich meist ruhig. In der Vergangenheit hat das häufig zu Angriffen anderer
Völker geführt, die dann allerdings sehr schnell lernten, dass die andorianische
Kriegskunst fast beispielhaft in der Galaxis ist. Die imperiale Garde, das
Militär der Andorianer ist durchaus zu vergleichen mit der Starfleet.
Andorianer haben eine hell- bis dunkelblaue Hautfarbe und weißes bis sehr hell
gelbes Haar. Auffallendes Merkmal sind ihre Fühler, die vom Vor- oder Hinterkopf
ausgehen.
Die Geschichte der Andorianer ist vergleichbar mit denen der Menschen.
Allerdings ist das Verhältnis zwischen Andorianern und Vulkaniern im 21.
Jahrhundert von gespannter Natur gewesen, dessen Höhepunkt in den Konflikt um
P‘jem mündete.
Das Andorianische Imperium hatte mehrere Zwischenfälle mit den Vulkaniern,
dessen Heimatwelt im direkt angrenzenden System gelegen ist. Die Vulkanier waren
stets misstrauisch gegenüber der militärischen und expansiven Natur der
Andorianer.
In der Mitte des 21. Jahrhunderts terraformten die Andorianer einen Klasse D
Planetoiden, den sie ‚Weythan‘ nannten. Er liegt in einer strategischen Position
zwischen den Grenzen des Vulkanischen und Andorianischen Systems. Als Andoria
eine Inspektion durch den vulkanischen hohen Rat ablehnte, wurde der Planetoid
gewaltsam von den Vulkaniern geräumt, obwohl es keine Beweise für eine Bedrohung
gab. 2097 wurde ein Vertrag unterschrieben, mit dem Vulkan den Planetoiden, den
sie ‚Paan Mokar‘ nennen, für sich beansprucht; ein Überwachungssatellit wurde im
Orbit um den Planeten installiert, um diesen Anspruch zu unterstreichen.
Auf Andor gibt es noch eine
Subspezies, die sogenannten Aenar. Sie sind den typischen Andorianern durchaus
ähnlich, aber ihre Hautfarbe ist weitaus blasser,
ähnlich wie bei einem Albino. Ihre Sehorgane sind verkümmert, doch sie sind der
Telepathie fähig.
Sie leben unter der Oberfläche in einer Region arktischer Öden, isoliert vom
Rest ihrer Welt.
Text by Thomas Raube
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